Im Rahmen der PSW-Jahrestagung, die am 26.02.26 im Deutschen Technikmuseum stattfand, diskutierten Lehrkräfte und Fachkräfte aus Berufsberatung, Sozialarbeit und Jugendberufshilfe, wie Übergänge in Ausbildung und Beruf für junge Menschen mit besonderen Bedarfen erfolgreicher gestaltet werden können.
Praxisimpulse – aus Gesprächen mit Auszubildenden der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH – zeigten eindrucksvoll, wie individuelle Wege in die berufliche Bildung gelingen können.
In Workshops wurden Anschlussmöglichkeiten für den Übergang sowie Gelingensbedingungen in Schule und Betrieb zur erfolgreichen Integration von Jugendlichen in Unternehmen diskutiert. In Praxis-Vorträgen wurden die umfassenden Beratungsangebote in den Jugendberatungshäusern am Beispiel Neukölln sowie die praktischen Wege in die Ausbildung am Beispiel der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH vorgestellt.
Die Teilnehmenden betonten insbesondere die Bedeutung einer frühzeitigen Identifikation der Herausforderungen der Jugendliche, die bereits in Schule stattfinden und dokumentiert werden sollte. Auf dieser Grundlage kann Jugendberufshilfe schnell, zielgenau in Vorbereitung auf die oder Start in die Ausbildung unterstützen. Von großer Bedeutung ist auch die enge Verzahnung von Berufsorientierung und Schulsozialarbeit, um junge Menschen bestmöglich zu begleiten.
Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden, Gastgeber*innen und Unterstützenden, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben: Anne Graefen, Mareike Kluge, Theresa Winkler, Nina Zühlke – Schulberaterinnen der inklusiven BO, Stephanie Preusche von Jugendberufshilfe Neukölln und Stefan Nowack, Neuköllner Netzwerk Berufshilfe e. V.; Sarah Moch und die Azubis Maria und Ben der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH, Monika Hegenberg und Charlott Lange & Team Deutsches Technikmuseum sowie Anke Zeitschel, Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB)
Dank in der Vorbereitung an die Programmagentur „Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen“ der Stiftung SPI und an die BAG/LAG der Inklusionsfirmen.