2026 feiert die Gitarrenfahrt nach Kröchlendorff ihr 25-jähriges Jubiläum. Ein Vierteljahrhundert voller Musik, Gemeinschaft und erfolgreicher Ensemblearbeit. Geleitet und mitbegründet wird die Fahrt von Kathrin Redlich, die seit über 30 Jahren an der Musikschule Gitarre unterrichtet. Das bewährte Konzept ist über all die Jahre gleich geblieben, weil es funktioniert.
Ankommen, einleben, losmusizieren
Nach der Anreise mit dem Reisebus beziehen die Schülerinnen und Schüler ihre Zimmer und treffen sich anschließend zum gemeinsamen Abendessen. Viele kennen sich bereits aus den Vorjahren und neue Freundschaften entstehen schnell. Schon am ersten Abend kommen alle im großen Saal zusammen, um die ersten Tuttistücke anzuspielen. Um 22 Uhr ist Bettruhe, der der nächste Tag beginnt früh.
Gemeinsamer Start in den Tag
Um 8 Uhr geht es noch vor dem Frühstück mit einem gemeinsamen Aufwärmen vor dem Schloss los. Unter Anleitung von Konrad Navosak stehen alle im Kreis und starten mit Bodypercussion- und Rhythmusübungen. Danach folgt das Frühstück und der musikalische Teil des Tages beginnt.
Proben, Pausen und Teamgeist
In kleinen Gruppen wird mit jeweils einer Lehrkraft geprobt. Insgesamt begleiten sieben Lehrerinnen und Lehrer die Fahrt und sind rund um die Uhr ansprechbar. Die Gruppen und das Repertoire werden im Vorfeld zusammengestellt, die Einzelstimmen bereits seit Mai im Unterricht erarbeitet. So liegt der Fokus ganz auf dem gemeinsamen Musizieren. Natürlich bleibt auch Zeit für Pausen, Kartenspiele, Fußball oder individuelles Üben.
Schloss, Natur und handyfreie Zeit
Das Schloss bietet großzügige Proberäume und ein großes Außengelände für Bewegung und Freizeit. Handys sind an diesem Wochenende bewusst unerwünscht. „Wir wollen eine handyfreie Zeit im Hier und Jetzt ermöglichen“, sagt Kathrin Redlich, und bei dem vielfältigen Programm werden sie auch nicht vermisst.
Musik, Lagerfeuer und lange Nächte
Nach dem Mittagessen können die Schülerinnen und Schüler optional an einer Wanderung, einer Yogastunde bei Benjamin Beirs oder am freien Spiel teilnehmen. Am Nachmittag folgt die Tuttiprobe unter Leitung von Christian Schütt, während sich das Dozentenquartett auf das Konzert in der Kapelle vorbereitet.
Am Abend klingt der Tag am Lagerfeuer mit Stockbrot und Marshmallows aus. Schrummelgitarren wandern von Hand zu Hand, es wird gesungen – generationenübergreifend und genreübergreifend. Meist wird es spät…
Finale und Abschied
Der Sonntag beginnt für manche etwas müde, aber motiviert. Es wird weiter in Gruppen und im Tutti geprobt, bevor im großen Saal ein internes Konzert stattfindet. Als Generalprobe spielen sich alle Ensembles ihre Stücke gegenseitig vor – ein würdiger Abschluss des Wochenendes. Nach dem Gruppenfoto vor dem Schloss geht es zurück nach Berlin: müde, glücklich und voller Erinnerungen.