Das Konzert am 15.05.22 um 16:00 Uhr im Ursula-Mamlok-Saal ist ganz Dora Pejačević gewidmet.
Die 1885 in Budapest geborene und 1923 viel zu jung in München gestorbene Komponistin stammt aus einer kroatischen Adelsfamilie und wuchs in Slawonien auf. Sie war die erste kroatische Frau, deren Orchesterwerke öffentlich aufgeführt wurden. Ihre musikalische Ausbildung führte sie über Zagreb und Dresden nach München, doch größtenteils bildete sie sich autodidaktisch.
Ihre Werke lassen sich in zwei Gruppen einteilen – einerseits komponiert sie in klassischen Formen mit dem ästhetischen Anspruch „absoluter Musik“ – andererseits entstanden kleinere Werke mit Programmcharakter für Klavier, Violine und Sologesang.
Häufig finden sich in der Melodik folkloristisch slawische Anklänge. Aufgrund der spätromantischen und harmonisch ausdrucksstarken Klangsprache gilt sie als Vertreterin des Fin du siècle in der Musik.
Programm:
Romanze für Violine und Klavier in F-Dur Op. 22
Sonate für Klavier und Violoncello in e-Moll Op. 35
Trio für Klavier, Violine und Violoncello in C-Dur Op. 29
Johanna Madden – Violine
Till Münkler – Violoncello
Luisa Splett – Klavier www.luisasplett.ch