Der etablierte und größte Klimaschutz-Wettbewerb für Berliner Schulen geht mit einem neuen Konzept in zwei weitere Jahre. Darauf haben sich die Initiatoren des Wettbewerbs (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt sowie die GASAG AG) geeinigt. Es werden 12 Wettbewerbsbeiträge ausgezeichnet. Das Preisgeld beträgt insgesamt 6.000 Euro. Neben acht Preisen für schon erfolgte Umsetzungen gibt es drei Auszeichnungen für die besten Ideen und Konzepte. Außerdem soll ein Preis für schulische Klimaschutz-Aktivitäten mit Wachstumspotenzial verliehen werden, der als Publikumspreis durch die große und diverse Berliner Klimabildungscommunity bestimmt werden soll.
Der Wettbewerb wird in diesem Jahr mit dem Ende der Sommerferien beginnen (Einreichungsphase) und endet im Spätherbst. Die Würdigung der Anstrengungen der weit über 1.000 Schülerinnen und Schüler, die durch die Initiatoren wieder mit einer Teilnahme erwartet werden, soll am Ende des Jahres erfolgen. Neben der Wettbewerbsauszeichnung „Berliner Klima Schule“ werden für „Berliner Klima Lehrerinnen und Lehrer“ sowie „Berliner Klima Schülerinnen und Schüler“ erstmals auch persönliche Auszeichnungen vergeben, um die individuelle Motivation für mehr Klimaschutz an Schulen besonders zu würdigen.
Teilnehmen können alle Gruppen von Schülerinnen und Schülern, die sich für Klimaschutz einsetzen und mindestens eine Vertretung der Schule an ihrer Seite haben, die auch die Bewerbung einreicht — zum Beispiel eine Lehrerin oder einen Lehrer, eine Sozialpädagogin oder einen Sozialpädagogen oder eine Erzieherin oder einen Erzieher. Auch sind mehrere Bewerbungen einer Schule zugelassen. Die Einreichung von Wettbewerbsbeiträgen ist bewusst einfach gehalten. Bei der Erarbeitung von Ideen
und Konzepten unterstützt das Wettbewerbsbüro zudem mit drei digitalen Ideenworkshops vom 7. bis zum 9. Oktober, zu denen Schulen sich vorab anmelden können.
Die Weichen sind also für einen weiteren Wettbewerb Berliner Klima Schulen gestellt. Er zeigt auf, was Berliner Schulen, deren Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler bereits leisten, um die angestrebte Klimaneutralität des Landes zu erreichen. Und das oft aus gänzlich eigener Motivation heraus, was der Wettbewerb fortan noch stärker würdigen möchte. Auch, um zur Nachahmung anzuregen.
Der Wettbewerb Berliner Klima Schulen 2024 wird durch die Berliner Klimakommunikations-Agentur EUMB Pöschk konzipiert, betreut und durchgeführt.
Auf einen Blick: Informationen zum Wettbewerb
- Teilnahmeberechtigt: Gruppen von mind. 3 Schülerinnen und Schülern mit mind. 1 Lehrkraft einer Berliner Schule, beispielsweise Klassenstufe, AG, Projektwoche, Initiative
- Der Wettbewerbsbeitrag muss nach den Sommerferien 2023 durchgeführt worden sein, noch laufen oder als (umsetzbare) Idee bzw. Konzeptskizze vorliegen.
- Preisgeld: 6.000 Euro verteilt auf 12 Auszeichnungen á 500 Euro
- Bewerbungsphase: 28. August 2024 – 20. November 2024 (23:59)
- Initiatoren (Ausloberinnen): Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie (SenBJF); Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU); GASAG AG
Website: www.berliner-klimaschulen.de