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Europäische Territoriale Zusammenarbeit - INTERREG

Für die Europäische Territoriale Zusammenarbeit stehen für die Förderperiode 2014 bis 2020 knapp 9 Mrd. Euro zur Verfügung, davon 6,6 Mrd. für die grenzüberschreitende (INTERREG A), 1,8 Mrd. für die transnationale (INTERREG B) und 500 Mio. für die interregionale (INTERREG C) Zusammenarbeit. Finanziert wird die Zusammenarbeit zwischen Partnern aus verschiedenen EU-Ländern und Drittstaaten. Dieser Erfahrungsaustausch und die vorbildlichen Praktiken („best practice“) sollen zum gegenseitigen Nutzen sowie zu Wachstum und Beschäftigung und zur sozialen Integration innerhalb Europas beitragen. Die Ziele der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (INTERREG) liegen in der aktuellen Förderperiode schwerpunktmäßig auf den Themen Innovation, Forschung und Entwicklung; Umweltschutz und Ressourceneffizienz und Verkehr und Mobilität.

INTERREG V A: “Grenzübergreifende Zusammenarbeit”

Gefördert wird eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit benachbarter Gebiete zur Schaffung dauerhafter, grenzübergreifender, wirtschaftlicher und sozialer Lösungen und zur gemeinsamen Planung räumlicher Entwicklungen. Berlin gehört nicht zum Grenzraum. Somit können Berliner Projektträger unter dieser Förderlinie keine Förderung beantragen.

INTERREG V B: “Transnationale Zusammenarbeit”

Die “Transnationale Zusammenarbeit” basiert auf einer Aufteilung der EU in 14 staatenübergreifende Kooperationsräume. Diese umfassen jeweils mehrere EU-Länder, die ein gemeinsames Interesse an der Umsetzung spezifischer regionaler Zukunftsaufgaben haben. Deutschland ist in der EU-Förderperiode 2014-2020 an sechs dieser Kooperationsräume beteiligt: Alpenraum, Donauraum, Nordsee und im Ostseeraum, Nordwesteuropa und Mitteleuropa. Berlin ist im Kooperationsraum Ostsee (Baltic Sea Region) und in Mitteleuropa (Central Europe) vertreten; d.h. in diesem Rahmen können Projekte beantragt und gefördert werden.

INTERREG V C: “Interregionale Zusammenarbeit “ – INTERREG EUROPE

Die interregionale Zusammenarbeit widmet sich dem europaweiten Erfahrungsaustausch. Insbesondere geht es um:
Aktivierung lokaler und regionaler Akteure in der EU, um Erfahrungen und Kenntnisse auszutauschen
Schaffung von Anreizen für Regionen, sich gegenseitig in ihren spezifischen Kompetenzen zu ergänzen
Identifizierung regionalpolitischer Best-Practice-Modelle, um sie interregional verfügbar und zugänglich zu machen

Detaillierte Informationen finden Sie unter:
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