Treptow-Köpenick und Cajamarca stärken Zusammenarbeit im fairen Handel – ASA-Projekt gestartet

Der Berliner Bezirk Treptow-Köpenick und die peruanische Provinz Cajamarca vertiefen ihre 28-jährige Städtepartnerschaft durch ein gemeinsames ASA-Projekt zum Thema fairer Handel. Das ASA-Programm von Engagement Global ist ein entwicklungspolitisches Austausch- und Stipendienprogramm für junge Menschen, die internationale Praxiserfahrung in Projekten für nachhaltige Entwicklung sammeln möchten.

Treptow-Köpenick ist seit 2019 Fairtrade Town und vertreibt unter anderem die „Treptow-Köpenicker Bohne“, einen fair gehandelten Kaffee, der größtenteils aus der Partnerregion Cajamarca stammt. Im Rahmen des ASA-Projektes werden je zwei junge Menschen aus Deutschland und Peru sich mit dem fairen Handel beschäftigen. Ziel ist es, Wissen über die Herkunft, den Transport und die Verarbeitung des Kaffees zu vermitteln und die Wertschätzung für fair gehandelten Kaffee zu fördern.

Das Projekt startet am 15. April in Berlin und wird anschließend in Peru fortgesetzt. Beteiligt sind neben Faires Berlin e. V. und der AG StäPa Treptow-Köpenick Cajamarca auch die Verwaltungen beider Städte.

Bezirksbürgermeister Igel dazu: „Dieses ASA-Projekt bietet jungen Menschen die einzigartige Chance, hautnah zu erleben, wie fairer Handel funktioniert – von der Kaffeebohne bis in die Tasse – und gleichzeitig ihre eigenen Ideen kreativ umzusetzen. Es ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie internationale Zusammenarbeit, nachhaltiger Handel und Bildung Hand in Hand gehen. Ich freue mich sehr über das Interesse der vier Projektteilnehmerinnen und wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung.“

Beauftragte für EU und Städtepartnerschaften Sonja Eichmann

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