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Ausstellungsplakat 11:

Beteiligungsbausteine der Testphase

Ausstellungsplakat 11
Bild: raumscript

Anlass und Ziel der Open-Air Galerie & Online-Beteiligung

Die insgesamt vier ausgewählten Perspektiven wurden zusammen mit der sogenannten „Nullvariante“ im Rahmen der „Open-Air-Galerie“ entlang der Bergmannstraße ausgestellt. Die „Null-Variante“ stellt die Straße mit ihrer verkehrlichen Situation vor der Testphase dar. Sie wurde vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg zur Diskussion gestellt, um auch der Wiederherstellung des „Status Quo“ einen Diskussionsrahmen zu bieten.

Anlass und Ziel des Real-Labors

Im Rahmen des Real-Labors informierte das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg Interessierte über die Ergebnisse der vergangenen Perspektiv-Werkstätten und der Haushaltsbefragung in „Perspektiv-Rundgängen“ vor Ort. Dazu wurde der Abschnitt der Bergmannstraße von der Schenkendorfstraße bis zur Kreuzung der Zossener Straße gesperrt.
Außerdem gab es die Möglichkeit, zukünftige Qualitäten der Bergmannstraße durch eine Bepunktung zu priorisieren und mit Kreide gewünschte Elemente auf die Straße zu malen. Des Weiteren konnten Anwohnende und Gewerbetreibende die Testphase rückblickend an einem „Testphasen-Barometer“ bewerten und Kurzinterviews dazu geben. Abschließend fand eine Fragerunde statt, bei der zwei Mitarbeiter des Bezirksamts gesammelte Fragen rund um das Verfahren und die Bergmannstraße beantworteten.

+ Grafik Forderungen, Kontroversen und Maßnahmenvorschläge der Open-Air Galerie & Online-Beteiligung:

Verkehrsberuhigung!

MIV in der Bergmannstraße (exklusive Lieferverkehr):
  • MIV uneingeschränkt erlauben
  • MIV nur in eine Richtung erlauben
  • MIV bis auf die Zufahrt zum Gesundheitszentrum verbieten
  • Nur Anwohner- bzw. Anliegerverkehr erlauben, Durchgangsverkehr verbieten
Durchgangsverkehr Zossener- und Friesenstraße:
  • Durchgangsverkehr erlauben
  • Durchgangsverkehr verbieten
  • Durchgangsverkehr eingeschränkt verbieten, Anwohner- bzw. Anliegerverkehr zu lassen

Förderung des Fuß- und Fahrradverkehrs!

Aufteilung der Fläche: Fuß- und Radverkehr:
  • klare räumliche Trennung von Fuß- und Radverkehr
  • geteilter Straßenraum: keine Trennung von Fuß- und Radverkehr, mit Vorrang für Fußgänger*innen und Verlangsamen den Radverkehr
Flächen für den Fußverkehr:
  • mehr Fläche für Fußgänger*innen, z.B. durch Verbreiterung der Gehwege oder Verlagern der Gastronomie auf den jetzigen Straßenraum
  • Fläche für Fußgänger*innen ist ausreichend, wenn die Flächen für die Gastronomie nicht erweitert werden
Aufenthaltsmöglichkeiten:
  • zusätzliche nicht-kommerzielle Sitzgelegenheiten schaffen, auch Bänke, nicht zwangsläufig Parklets
  • keine neuen Sitzgelegenheiten schaffen, im Umfeld sind genügend Aufenthaltsmöglichkeiten vorhanden
Parkplätze:
  • aktuell bestehende Pkw-Parkplätze der Bergmannstraße erhalten
  • aktuell bestehende Pkw-Parkplätze der Bergmannstraße minimieren/entfernen und anders nutzen

Lieferverkehr ermöglichen und besser regeln!

Regelung des Lieferverkehrs:
  • Lieferzonen ohne zeitliche Einschränkung
  • Lieferzonen mit zeitlicher Einschränkung
  • Lieferzonen mit gezielter Förderung von kleinem Lieferverkehr

Begrünung der Bergmannstraße!

+ Grafik Impressionen und Ergebnisse des Real-Labors

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Bei der Weiterentwicklung der Perspektiven und der Bestimmung von Favoriten befürwortete die Mehrheit der Teilnehmenden:

  • sichere Querungsmöglichkeiten für Fußgänger*innen
  • Verringerung des Individualverkehrs und Regelung des Lieferverkehrs
  • Konfliktlösung zwischen Fahrrad- und Fußverkehr
  • stärkere Begrünung der Bergmannstraße (Sicherung der Pflege)
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Viele der ca. 230 Teilnehmenden nannten folgende Wünsche:

  • Verringerung des Durchfahrtverkehrs für Autos, bzw. weitgehende Autofreiheit
  • Priorisierung des Rad- und Fußverkehrs
  • mehr Grünflächen
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Ausstellungsplakate_A0_11

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