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Ausstellungsplakat 5:

Die Beteiligung im Vorfeld 2014 - 2017: „Neues Miteinander in der Bergmannstraße“

Ausstellungsplakat 05
Bild: raumscript

Hintergrund

Nachdem der Senat im Juli 2011 die Fußverkehrsstrategie mit dem Modellprojekt „Berliner Begegnungszonen“ verabschiedet und der Standort Bergmannstraße den Zuschlag bekommen hatte, begann die konkrete Planung dieser Begegnungszone. In einer BVV-Sitzung im Dezember 2014 wurde der Beteiligungsprozess beschlossen und eine Steuerungsrunde gegründet. Die gesamte Planung wurde 2014 bis 2016 von einer intensiven Öffentlichkeitsbeteiligung in drei Phasen begleitet.

Drei Phasen

  • Erste Phase Herbst 2015: Erste Phase Herbst 2015: Die Erläuterung von Ideen und Zielen einer Begegnungszone und Vorstellung der Ergebnisse einer Bestandsanalyse mit dem Ziel die Stärken und Schwächen der Bergmannstraße aus Sicht der Teilnehmenden zu erfassen.
  • Zweite Phase Frühjahr 2016: Die Vorstellung und Diskussion erster Varianten von möglichen Straßenraumgestaltungen auf Grundlage der Ergebnisse aus der ersten Phase.
  • Dritte Phase: Die Vorstellung eines Vorplanungsentwurf mit konkreten Gestaltungsvorschlägen auf Basis der zweiten Phase.

+ Zeitstrahl 1

+ „Bubble“-Übersicht

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Ein zentrales Ergebnis war der Beschluss der Durchführung einer Testphase mit rückbaubaren Elementen und Maßnahmen. Neben diesem wurden in der Phase 1 insbesondere folgende Punkte gefordert:

  • allgemeine Verkehrsberuhigung und Durchgangsverkehr verringern
  • mehr Verkehrssicherheit, z.B. durch mehr Übersichtlichkeit und einheitliche Vorfahrtsregeln
  • mehr Platz und Querungsmöglichkeiten für Fußgänger*innen
  • Trennung von Rad- und Fußverkehr
  • Förderung des Radverkehrs, z.B. durch mehr Fahrradparkplätze (nicht auf dem Gehweg)
  • Erhaltung des Kiezcharakters
  • Verkehrliches Gesamtkonzept für den Kiez (insbesondere Lieferverkehr)
  • gute Zufahrtslösung für Gesundheitszentrum
  • Fläche für Außengastronomie nicht erweitern
  • mehr Grün

Sehr umstritten waren vor allem die Anzahl der Pkw-Parkplätze sowie die Art und Anzahl der ggf. neu hinzukommenden Sitzgelegenheiten.

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Ausstellungsplakate_A0_05

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