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Ausstellungsplakat 4

Beteiligte Akteurinnen und Akteure

Ausstellungsplakat 04
Bild: raumscript

Die Bürgerinitiative Leiser-Bergmannkiez setzt sich grundsätzlich für eine Verkehrsberuhigung im Kiez nördlich und südlich der Bergmannstraße ein. Das Hauptanliegen liegt dabei in der Reduzierung des Verkehrslärms z.B. durch Verringerung des Durchgangsverkehrs.
Die Interessensvertretung der Gewerbetreibenden setzt sich für die Belange der Inhaber*innen von Geschäften in der Bergmannstraße ein. Zentrale Inhalte betreffen dementsprechend den Lieferverkehr, die Erreichbarkeit sowie die hohe Kund*innenfrequenz in der Straße.
Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für eine Verkehrswende im Sinne einer sozial- und umweltverträglichen Mobilität aller Verkehrsteilnehmenden einsetzt. Mit seinen zwölf Landesverbänden und rund 140 Kreisverbänden und Ortsgruppen ist der VCD regional und lokal präsent.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) setzt sich bundesweit für den Schutz von Natur und Umwelt ein. Es gibt 16 Landesverbände und mehr als 2.000 Orts- und Kreisgruppen. Der Landesverband Berlin arbeitet an verschiedenen Themen, wie der klimagerechten Stadt, dem Schutz einzelner Biotope und Gewässer, der Parkpflege, einer umweltverträglichen Mobilitätsplanung oder einer umweltgerechten Abfallwirtschaft.

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Phase 1

In der ersten Phase der Bürgerbeteiligung wurde Zebralog für die Durchführung und Koordination der Bürgerbeteiligung beauftragt, während das Büro LK Argus die Verkehrsplanung übernahm.

Phase 2

Das Büro raumscript wurde für die Durchführung und Koordination der Bürgerbeteiligung zur Testphase der Begegnungszone Bergmannstraße beauftragt.
Das Büro A24 Landschaft wurde für den Entwurf und die Ausführung der baulichen und verkehrlichen Maßnahmen der Testphase beauftragt.

+Akteur*innen-Grafik

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Im näheren Umfeld der Bergmannstraße wohnen ca. 15.000 Menschen. Dazu kommt eine hohe Anzahl an Gewerbetreibenden, welche die Vielfalt an Geschäften in der Bergmannstraße aufrechterhalten, sowie Personen, die im Bergmannkiez arbeiten. Im Rahmen von der Umgestaltung öffentlicher Räume sind die Menschen im Kiez gleichzeitig auch Betroffene von Baumaßnahmen.

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Der Stadtteilausschuss Kreuzberg e.V. nimmt eine neutrale Rolle in diesem Verfahren ein. Grundsätzlich versteht er sich als eine parteipolitisch unabhängige Vermittlerinstanz und thematisiert aktuelle Themen und Probleme im Stadtteil. Im Büro des Stadtteilausschusses wurden Informationsmaterialien zur Begegnungszone ausgelegt. Zudem suchten Anwohnende das Büro im Rahmen der Testphase häufig als erste Informations- oder auch Beschwerdestelle auf.

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Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat das „Modellprojekt 5: Begegnungszonen“ ausgerufen und war für die Finanzierung des gesamten Verfahrens der Begegnungszone Bergmannstraße sowie für die Koordination der verkehrlichen Vorher-Nachher-Untersuchungen zuständig. Zudem war sie Auftraggeberin der Planungsbüros raumscript und A24 Landschaft.

Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg war „Baulastträger“. Das bedeutet im Kern, dass es für die Durchführung der baulichen Maßnahmen zuständig war. Im Frühling 2019 wurde die Beauftragung von raumscript an das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg übergeben.

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Ausstellungsplakate_A0_04

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