530 Personen nahmen teil und reichten insgesamt 1.120 Proben ein. Das Ergebnis: Nur rund 45 Prozent enthielten den erwarteten Wirkstoff. In den restlichen Proben wurden unerwartete Beimischungen nachgewiesen, mit zum Teil potenziell gefährlichen Substanzen. Die Ergebnisse wirkten sich sichtbar auf den Konsum aus. Studienteilnehmer, deren Drogen unerwartete Stoffe enthielten, verzichteten nach Angaben der Gesundheitsbehörde danach fünfmal häufiger darauf, die Droge zu nehmen, als andere. Wenn bei einer Droge eine höhere Wirkstoffkonzentration als erwartet festgestellt wurde, verringerten die Betroffenen häufig die Dosis.