Biber sind streng geschützt und leben seit etwa fünf bis sechs Jahren wieder im Tiergarten. Anhand der Fraßspuren gehen die Rangerinnen derzeit von einem bis drei Tieren aus. Im Sommer fressen sie hauptsächlich Wasserpflanzen oder Gräser, im Winter fressen sie Rinde oder nagen an Bäumen auch um an Äste zu kommen. Der Einsatz zeige, wie Naturschutz in einem urbanen Raum funktionieren könne, sagte der Bezirksstadtrat für Ordnung, Umwelt, Natur, Straßen und Grünflächen in Mitte, Christopher Schriner, laut Mitteilung. Die Stiftung Naturschutz Berlin hat sich zum Ziel gesetzt, Lebensräume in der Hauptstadt zu erhalten und wiederherzustellen. Dafür arbeitet sie mit verschiedenen Akteuren wie der Obersten und den Unteren Naturschutzbehörden, den Grünflächenämtern und weiteren zusammen.