Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) sieht angesichts des verschärften Nahostkonflikts weiterhin eine hohe abstrakte Terrorgefahr. «Die Polizei ist entsprechend vorbereitet und schützt sichtbar und mit verdeckten Mitteln jüdische und israelische Einrichtungen, aber auch die Weihnachtsmärkte in unserer Stadt», sagte Spranger der Deutschen-Presse-Agentur. «Wir sind auf unterschiedliche Anschlagsszenarien vorbereitet.» Zugleich betonte Spranger: «Es gibt keinen 100-prozentigen Schutz in offenen Gesellschaften wie unserer. Diejenigen, die das behaupten, geben ein Sicherheitsversprechen ab, das sie nicht einlösen können.» Die Innensenatorin rief jedoch dazu auf, sich nicht einschüchtern zu lassen. «Wenn wir das tun, haben die Terroristen ihr Ziel erreicht.»