Die Senatorin sieht darin einen weiteren Schritt zu einer Normalisierung im Umgang mit Corona. Dazu zähle auch das Vorhaben, das Monitoring zu verändern. Künftig werde die Inzidenz - also die Zahl der Infizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - bei der Bewertung der Pandemie «zunehmend unwichtiger werden». Das liege auch daran, dass ohnehin schon längst nicht mehr alle Infektionen in der Bevölkerung erfasst würden, weil weniger getestet werde als früher. Künftig werden Gote zufolge andere Instrumente eingesetzt, um einen Überblick über das Infektionsgeschehen zu erhalten. «Das funktioniert dann mit Stichproben, so wie man das auch bei der Influenza macht.»