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Verwaltungsreform kommt weiter voran
Der Berliner Senat hat ein neues Gesetz zur Bezirksfinanzierung auf den Weg gebracht. Was das für Entlastung und Effizienz in der Verwaltung bedeutet. mehr
Freude über den Erfolg der FU, der Humboldt-Universität, der TU und der Charité-Universitätsmedizin. (Archivbild)
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Der Verbund der drei großen Berliner Universitäten wird auch künftig im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gefördert. Das teilte der Wissenschaftsrat am Abend mit. Die Berlin University Alliance (BUA), zu der die FU, die Humboldt-Universität und die Technische Universität sowie die Charité-Universitätsmedizin gehören, ist entsprechend positiv evaluiert worden.
Bund und Länder fördern insgesamt neun sogenannte Exzellenzuniversitäten sowie den Berliner Exzellenzverbund ab 1. Januar 2027 für weitere sieben Jahre mit Millionensummen. Die Entscheidung fiel dem Wissenschaftsrat zufolge auf Basis einer Bewertung eines Wissenschaftler-Gremiums und wurde dann mit den Wissenschaftsministerinnen und -ministern des Bundes und der Länder einstimmig getroffen.
«Die Entscheidung des Expertengremiums der Exzellenzstrategie stärkt den Hochschul- und Wissenschaftsstandort Berlin und ermöglicht auch in den nächsten Jahren Spitzenforschung in und aus Berlin», lautete der Kommentar von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (CDU). Wissenschaftssenatorin Ina Czyborra (SPD) ergänzte, die zweite positive Evaluation der Exzellenzkommission habe den in Berlin eingeschlagenen Weg bestätigt. «Das ist ein starkes Signal für den Wissenschaftsstandort Berlin.» Die Berlin University Alliance war der erste Exzellenzverbund in Deutschland überhaupt und wird seit 2019 im Zuge der Exzellenzstrategie von Bund und Land Berlin gefördert. Er habe neue Maßstäbe für die Zusammenarbeit von Universitäten gesetzt, sagte Czyborra.