Ein derartiges Angebot gibt es laut Arbeitsverwaltung bereits zum Beispiel in München und Hamburg. Träger soll in Berlin ein Auszubildendenwerk sein. Dieses werde neu gegründet, die genaue Rechtsform sei noch offen, sagte Kiziltepe. Geplant sei, dass die Einrichtung vergleichbar mit dem Studierendenwerk nicht nur für Wohnraum sorge. Sie solle junge Leute in der Berufsausbildung auch beraten, begleiten und bei Problemen aller Art unterstützen. «Es gibt ein Studierendenwerk seit über 100 Jahren, und nun braucht Berlin ein Azubi-Werk», betonte die SPD-Politikerin. Für Azubi-Werk und Azubi-Wohnen stehen nach ihren Worten in den kommenden beiden Jahren 14,5 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt und dem Sondervermögen des Bundes zur Verfügung.