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Wandern in Brandenburg: Wanderwege und Tourentipps
Die schönsten Wanderwege und Wanderrouten im Land Brandenburg. mehr
In der dünn besiedelten Region im Nordosten Brandenburgs lässt sich's prima Radfahren, Wasserwandern - oder einfach nur Entspannen.
Die Uckermark nordöstlich von Berlin ist zwar ein ausgesprochen großer Landkreis, aber ein sehr dünn besiedelter. Genau diese Mischung macht für viele Besucher ihren Reiz aus. Uckermark-Touristen sind vor allem auf der Suche nach Erholung in der Natur. In der eiszeitlich geprägten Hügellandschaft gibt es Seen, Wälder und Pflanzen oder Tiere, die anderswo kaum noch zu finden sind. Die Region fasziniert offensichtlich auch die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel bis heute. Sie besitzt ein Sommerhaus in der Nähe von Templin, wo sie aufgewachsen ist.
In dem „Toskana des Nordens“ genannten Landstrich findet der Besucher ein Netz von Rad-, Wander- und Wasserwegen. Gerade die Möglichkeit zur aktiven Erholung und auch die Weite der Landschaft ist für viele Besucher attraktiv. Sechzig Prozent des Landkreises sind als Landschafts- oder Naturschutzgebiete eingestuft. Mit dem Nationalpark Unteres Odertal, dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und dem Naturpark Uckermärkische Seen finden sich drei überregional bedeutsame Schutzgebiete in der Region.
Neben Radtouren oder naturkundlichen Wanderungen durch das Schutzgebiet empfehlen sich geführte Kanutouren, bei denen Besucher wild-romantische Altarme der Oder erkunden können. Um Biber, die anderswo längst als ausgestorben gelten, geht es im Naturpark. Bei geführten Touren auf seinen Spuren erfahren Wanderer unter anderem, wie es die Nagetiere geschafft haben, dort einen beeindruckenden Stausee anzulegen.
Auch die Leistungen menschlicher Baumeister können Besucher in der Uckermark besichtigen: Von Herrenhäusern wie dem einstigen Schloss derer von Arnim in Boitzenburg über Dorfkirchen, Ackerbürgerstädtchen-Architektur wie in Angermünde oder nach der Sanierung kaum wieder zu erkennende Plattenbauten wie in Schwedt reicht die Bandbreite. Mittelalterliche Wehranlagen und Zeugnisse norddeutscher Backsteingotik findet der Gast ebenso.
In der Kurstadt Templin, die als "Perle der Uckermark" für sich wirbt, gibt es außerdem ein Thermalbad und eine Westernstadt, deren Besucher sich ins Amerika des 18. Jahrhunderts versetzen lassen. Ganz in der Nähe steht eines der wegen ihrer architektonischen Vielfalt bekannten uckermärkischen Gotteshäuser.
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