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Bad Freienwalde ist die älteste Kurstadt der Mark Brandenburg und bietet aufgrund seiner Lage am Rande des Barnims beeindruckende Aussichten auf das Oderbruch.
Bad Freienwalde liegt am Rande des Barnimer Höhenzuges, der abrupt und übergangslos in die flachen Landschaften des Oderbruchs übergeht: Der Höhenunterschied innerhalb des Bad Freienwalder Stadtgebiets beträgt fast 150 Meter. Dies erklärt, dass die Stadt so viele Aussichtstürme besitzt und eigens einen Turmwanderweg mit tollen Blicken auf das einzigartige Binnendelta angelegt hat. Schon Theodor Fontane sagte über Bad Freienwalde: "Die Hügel sind Freienwaldes Schönheit und sein Schatz".
Die Aussichtstürme von Bad Freienwalde liegen am Stadtrand und etwas außerhalb. Der 26 Meter hohe Aussichtsturm auf dem Galgenberg steht am Südrand des Ortes, der 28 Meter hohe Bismarckturm drei Kilometer nordwestlich von Bad Freienwalde, der 13 Meter hohe Eulenturm aus Holz im Südwesten, und der 32 Meter hohe Schanzenturm am Papengrund ebenfalls im Südwesten. Besucher können für die Besteigung ein Turm-Ticket lösen und bekommen am Ende ein Turm-Diplom verliehen.
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Doch nicht nur die Ausblicke locken die Besucher in die Kurstadt, sondern auch das Ende des 18. Jahrhunderts erbaute Schloss und der zugehörige Schlosspark. Neben einer ständigen Ausstellung über die Geschichte des Anwesens gibt es in der oberen Etage eine Gedenkstätte für den Politiker Walter Rathenau, der das Schloss von 1909 bis zu seinem Tod im Jahr 1922 als Sommerresidenz bewohnte.
Das "Bad" trägt Freienwalde nicht umsonst im Namen: Bad Freienwalde ist ein staatlich anerkanntes Moorheilbad. In den eisenhaltigen Mineralquellen im Ort linderte schon der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm Ende des 17. Jahrhunderts seine Leiden: Der Mann hatte Gicht. Später kam das Moor hinzu. Das stark schwefelhaltige Niedermoor gilt als wirksames Mittel gegen fast alle rheumatischen Erkrankungen. Heute stehen den Kurgästen in einer modernen Klinik Schwimmbäder, Naturmoor-Anwendungen, Massagen und Physiotherapie zur Verfügung.
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