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BerlinZeit

Die Stadt macht Geschichte!

Im Museum Ephraim-Palais präsentiert das Stadtmuseum Berlin ab 1. Dezember seine neu bearbeitete Dauerausstellung „BerlinZeit – Die Stadt macht Geschichte!“

Das Brandenburger Tor mit der Quadriga steht als eines der bekanntesten Berliner Baudenkmäler stellvertretend für die Stadt Foto von Philip Myrtorp auf Unsplash – Das Brandenburger Tor mit der Quadriga steht als eines der bekanntesten Berliner Baudenkmäler stellvertretend für die Stadt

Das Brandenburger Tor mit der Quadriga steht als eines der bekanntesten Berliner Baudenkmäler stellvertretend für die Stadt Foto von Philip Myrtorp auf Unsplash – Das Brandenburger Tor mit der Quadriga steht als eines der bekanntesten Berliner Baudenkmäler stellvertretend für die Stadt

Stadt der Vielfalt, Brüche und Veränderung

Im vielbesuchten Nikolaiviertel bietet die Ausstellung Interessierten aus Berlin, ganz Deutschland und der Welt eine kurzweilige Entdeckungstour durch die Jahrhunderte und zugleich einen umfassenden Überblick über die teils umwälzenden Geschehnisse in dieser Stadt. Entlang prägender Zeitabschnitte und schlaglichtartig beleuchteter Jahre nimmt sie die Besucher:innen mit auf eine Zeitreise von der Gründung Berlins in die Gegenwart und darüber hinaus. Dabei wird Berlin leicht verständlich und kompakt anhand zahlreicher originaler Objekte als Stadt der Vielfalt und der Offenheit, aber auch als Stadt der Brüche und der radikalen Veränderung erzählt.

Drei Leitgedanken prägen die neu gestaltete und konzeptionell weiterentwickelte Dauerausstellung: Stadtentwicklung durch Wachstum und Zerstörung, Toleranz und Verfolgung, Herrschaft und Mitbestimmung. Dabei widmet sich das 2. Obergeschoss des Museums der Zeitspanne von der Entstehung Berlins vor achthundert Jahren bis zur November-Revolution von 1918. Das 1. Obergeschoss betrachtet das zur Metropole gewachsene Berlin von seiner Erweiterung ins Umland 1920 bis zur Gegenwart.

Der Erzählbogen innerhalb dieser Zeitebenen verläuft chronologisch, doch die Besucher:innen können selbst entscheiden, wo sie in die bewegte Geschichte der Stadt eintauchen wollen. Verschiedene Medien- und Aktivierungsstationen bieten auf abwechslungsreiche Weise Zugang zu ausgewählten Inhalten – darunter Interviews mit Berliner Akteur:innen der 1990er Jahre aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Andere Stationen beschäftigen sich vertiefend mit Themen wie Antisemitismus, Frauenrechten und schwul-lesbischer Emanzipation. Ein zweisprachiger Audioguide begleitet die Ausstellung.

Hintergrund

Anlass für die Präsentation der „BerlinZeit“ im Museum Ephraim-Palais ist die mehrjährige, umfassende Erneuerung des Märkischen Museums, des traditionellen Standorts des Stadtmuseums Berlin für Dauerausstellungen zur Berliner Geschichte. Nach Abschluss der Modernisierung des benachbarten Marinehauses werden beide Gebäude in einigen Jahren das Herzstück eines Museums- und Kreativquartiers am Köllnischen Park bilden.

Ergänzende Angebote

An verschiedenen Punkten der „BerlinZeit“ lassen Freistellen Raum, um in Zukunft weitere diverse Perspektiven auf die vielfältige Berliner Stadtgesellschaft zu zeigen. Aus diesen Freistellen heraus wird zudem ein eigenes Veranstaltungsprogramm zur Ausstellung entwickelt werden. Das dritte Obergeschoss im Museum Ephraim-Palais bietet zusätzlich Raum für ergänzende Präsentationen oder eigenständige Sonderausstellungen.

Mit der Dauerausstellung wird das Nikolaiviertel der zentrale Ort, um sich die Berliner Stadtgeschichte zu erschließen: Direkt gegenüber dem Museum Ephraim-Palais widmet sich das Museum Knoblauchhaus dem Berliner Leben im Biedermeier. Im nur wenige Meter entfernten Museum Nikolaikirche stehen das mittelalterliche Bauwerk und die Anfänge Berlins im Mittelpunkt.

Laufzeit: seit Dezember 2023

Preisinformationen: Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei.

 

Kombi-Ticket
10 Euro
Gilt an zwei aufeinanderfolgenden Tagen für das Museum Ephraim-Palais und das Museum Nikolaikirche.

Preis: 7,00 €

Ermäßigter Preis: 4,00 €

Informationen zum ermäßigten Preis: Kombi-Ticket
6 Euro
Gilt an zwei aufeinanderfolgenden Tagen für das Museum Ephraim-Palais und das Museum Nikolaikirche.

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