Beteiligungsformate

Die Stadtwerkstatt nutzt unterschiedliche Arbeitsweisen (Formate) um verschiedene Menschen anzusprechen, unterschiedliche Wege der Zusammenarbeit zu ermöglichen und qualitativ hochwertige Ergebnisse zu erzielen. Diese Formate sind teilweise eigens für die Stadtwerkstatt entwickelt worden. Daher werden wir die Formate nach und nach mit den Teilnehmenden gemeinsam an die Bedürfnisse in der Stadtwerkstatt anpassen und weiter entwickeln. Die aktuell angebotenen Formate der Stadtwerkstatt sind die offene Werkstatt, das Forum, der Projektwerkraum, der PopUp Werkraum und die wachsende Ausstellung.

Falls Sie es mal nicht zu einem Forum oder Projektwerkraum schaffen, finden Sie hier die Dokumentationen der Veranstaltungen zum Nachlesen.

Offene Werkstatt
Bild: IPG | M. Manzari

 

Offene Werkstatt – zweimal pro Woche

Der Raum der Stadtwerkstatt ist nicht nur Veranstaltungsort, sondern auch Co-Working Space für Beteiligung und Stadtgestaltung, eine Werkstatt für Planung und Projektentwicklung, eine Plattform für kreative Zusammenarbeit und inspirierenden Austausch. Dazu öffnen wir jeden Montag von 14 – 18 Uhr und jeden Donnerstag von 18 – 22 Uhr die Türen. Hier kann ohne Voranmeldung gearbeitet, aber auch mal geplaudert werden.

 

Forum
Bild: IPG | M. Manzari

 

Forum – einmal im Monat

Das Forum bildet den Herzschlag der Stadtwerkstatt und schafft eine dauerhafte Basis für gemeinsames Arbeiten und Gestalten in der Stadtwerkstatt. Jeden Monat am zweiten Mittwoch findet das Forum von 18:30 – 20:30 Uhr in der Stadtwerkstatt statt. Hier tauschen wir uns über Neues aus der Stadtwerkstatt und Aktuelles aus der Stadtgesellschaft aus. Im Anschluss bietet das Forum Bürger*innen und Initiativen die Möglichkeit, ihre Themen und Belange vorzustellen und sich mit anderen Teilnehmenden projektbezogen zu vernetzen. Nach einer kurzen Rückschau auf den Abend bietet sich nach der Veranstaltung noch Raum für ein gemütliches Miteinander.

 

Projektwerkraum "Rathausforum neu denken"
Bild: SenSW | M. Schütze

 

Projektwerkräume – alle zwei Monate

In den Projektwerkräumen werden Empfehlungen, Konzepte oder Planungen zu einem oder mehreren Projekten oder einem Teilraum der Berliner Mitte kollaborativ erarbeitet. Alle erarbeiteten Empfehlungen werden von der Verwaltung oder den beteiligten privaten Projektbearbeiter*innen auf Umsetzbarkeit im weiteren Projektverlauf geprüft. Der nächste Projektwerkraum gibt Aufschluss darüber welche Empfehlungen in welcher Form berücksichtigt werden können und welche nicht. Seit dem ersten Projektwerkraum im November 2018 sind u.A. die folgenden Projekte und Themen bearbeitet worden: der Bebauungsplan ESMT (ehemaliges Staatsratsgebäude), das Projektgebiet »Breite Straße« und die Freiraumgestaltung des Rathausforums.

 

Pop-Up Molkenmarkt
Bild: SenSW | M. Schütze

 

PopUp-Projektwerkräume – zweimal im Jahr

Mit dem PopUp kommen wir direkt in den Kiez oder zum Projekt, um allen einen informellen Ort zum Austausch zur Verfügung zu stellen. Dazu bieten wir ein wechselndes Programm aus informierenden und aktivierenden Formaten. Der erste PopUp der Stadtwerkstatt fand am 18. Mai 2019 auf dem Molkenmarkt statt. Dort hatten Anwohner*innen und Passant*innen die Möglichkeit, sich über die Planungen für das neue Quartier auf dem Molkenmarkt zu informieren und mit den Projektleiter*innen der Senatsverwaltungen persönlich ins Gespräch kommen. Es gab Exkursionen, Kunst zum Selbermachen und eine Sofalandschaft zum Verweilen.

 

Ausstellung Stadtwerkstatt
Bild: IPG | M. Manzari

 

Wachsende und partizipative Ausstellung

Die Ausstellung der Stadtwerkstatt dokumentiert den Beteiligungsprozess als Ganzes und die einzelnen Veranstaltungen im Detail. Dabei wächst sie stückweise: Nach jeder Veranstaltung werden neue Teile der Ausstellung konzipiert und gestaltet. Die Ausstellung dokumentiert aber nicht nur die Ergebnisse in Form der Dokumentationen, sondern versucht auch den Ablauf und die Stimmung der Veranstaltungen einzufangen. So entsteht über die drei Jahre der Stadtwerkstatt eine fortlaufende Dokumentation dessen, was wir gemeinsam gestalten.

Bei bestimmten Veranstaltungen können Sie sich als Besucher*in sogar schon vor dem eigentlichen Termin zu bestimmten Fragen beteiligen: Mit der partizipativen Station in der Ausstellung werden Fragen bearbeitet, die den Planenden schon Hinweise für die Vorbereitung der Projektwerkräume geben können, so dass gezielt Themen vertieft werden können.