Stadtbibliothek Neukölln

Unser Jahresbericht 2021

Besser gewappnet und voller Hoffnung auf eine Normalisierung des Bibliotheksbetriebs startet das Team der Neuköllner Bibliotheken in das zweite Pandemie-Jahr. Viel Zeit zum Nachdenken bleibt nicht, ein ums andere Mal muss die tägliche Arbeit den aktuellen Verordnungen angepasst werden. Neben Ermüdungserscheinungen bringt das Jahr aber vor allem viel Neues und beweist, dass Krisenzeiten auch außergewöhnliche Kräfte und neue Ideen freisetzen können.

Im digitalen Raum probieren wir uns weiter aus: Es gibt digitale Ausstellungen, Bilderbuchkinos und Lerncoaching sowie digitale Einführungsveranstaltungen zum Beispiel für Lehrer:innen.

Ein Höhepunkt des Jahres ist die Eröffnung der Gertrud-Haß-Bibliothek in Rudow. Seit dem 20. September 2021 ist der lichtdurchflutete Neubau für den Publikumsverkehr geöffnet. Mit 24-Stunden-Rückgabe, einem eigenen Veranstaltungsraum und einem Bibliotheksgarten kann die neue Bibliothek im Ortskern Rudows nun ein wahrer 3. Ort für die Menschen im Süden Neuköllns sein. Das neue Haus ist trotz Pandemie von Beginn an mit Leben erfüllt; altbewährte Veranstaltungskonzepte werden weitergeführt, neue Formate erprobt.

Neues erproben wollen wir auch in der Helene-Nathan-Bibliothek: Im Spätsommer ist die „Vestithek“ zu Gast und ermöglicht die Ausleihe von Secondhandkleidung. Es entsteht eine moderne „Bibliothek der Dinge“ im Sinne der Nachhaltigkeit, die für viele überraschende Momente sorgt – für uns selbst und unsere Besucher:innen.

Die Interkulturelle Woche findet als ein weiteres, neues Format erstmals im Oktober statt. Workshops zu arabischer und japanischer Kalligrafie, zum russischen Alphabet und zum kreativen Schreiben auf Rumänisch sowie interessante Einblicke in kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede treffen auf großes Interesse und geben der Vielfalt und dem Ideenreichtum unseres Teams eine Bühne.

Die neuen und alten Namengeberinnen unserer Bibliotheken haben uns auch im Jahr 2021 begleitet und inspiriert: Im August ehren wir das 100jährige Dienstjubiläum von Helene Nathan durch eine Lesung mit Anna Faroqhi und im September erhält auch die letzte Bibliothek im Bezirk den Namen einer Frau, die sich um ihren Kiez verdient gemacht hat: Die Bibliothek im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt wird im Rahmen eines feierlichen Akts in Gertrud-Junge-Bibliothek umbenannt.

Kartenausschnitt Berlin

Karte unserer 4 Standorte

Tafel Schrift Feedback erwünscht

Wie war ich? - Das Kundenbarometer der Berliner Öffentlichen Bibliotheken

Wie war ich? – Das können Sie ab sofort mit unserem VÖBB-Kundenbarometer beantworten.
Wir freuen uns auf Ihre Verbesserungsvorschläge und -wünsche.
Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme!
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