Veranstaltungen

Veranstaltungskalender
Bild: a_korn / Fotolia.com

Comic-Kurs: "Wir zeichnen einen Comic in Leichter Sprache"

Dienstag, 20.10. / 27.10. / 03.11. / 10.11. / 17.11. / 24.11.2020, 16:00 – 18:00 Uhr

Comic-Kurs: “Wir zeichnen einen Comic in Leichter Sprache”

BITTE BEACHTEN:
  • limitiert auf 6 Plätze
  • Einhaltung des Mindestabstands
  • Maskenpflicht während der gesamten Veranstaltung
  • Teilnahme nur nach vorheriger Reservierung: vor Ort, per Telefon (90239-4313) oder per Mail info@stadtbibliothek-neukoelln.de
  • maximale Dauer der Veranstaltung: 1 Stunde
  • Anwesenheitsdokumentation
  • Besucher*innen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem an COVID-19 Erkrankten hatten oder selbst an einem Infekt der oberen Atemwege leiden, dürfen an der Veranstaltung nicht teilnehmen.
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Manchmal fällt es schwer, sich mit Worten richtig auszudrücken. Doch ein Comic kann auch mit wenigen Worten Geschichten erzählen. In dieser Workshop-Reihe können Sie die Welt der Comics kennenlernen. Dieser Kurs bietet Ihnen die Möglichkeit, eine neue Ausdrucksform für sich zu entdecken.

Im Verlauf von insgesamt 6 Terminen werden Sie dabei von den Comic-Künstlerinnen Elke Renate Steiner und Lilli Loge unterstützt.

Elke Renate Steiner ist Comiczeichnerin, LIVE-Zeichnerin und Illustratorin. Ihre Schwerpunkte sind deutsch-jüdische Geschichte, LGBT+, Feminismus, Russland und Menschenrechte.

Lilli Loge veröffentlicht Comics im Selbstverlag. Sie gibt seit 14 Jahren Comic-Zeichnen-Workshops.

Der Workshop richtet sich an Menschen mit und ohne Beeinträchtigung.

Wann: Dienstag, 20.10. / 27.10. / 03.11. / 10.11. / 17.11. / 24.11.2020, 16:00 – 18:00 Uhr
Wo: Helene-Nathan-Bibliothek
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Hufeland, Ecke Bötzow

Donnerstag, 15. Oktober 2020, 18:00 Uhr

“Hufeland, Ecke Bötzow”
Eine Lesung mit Lea Streisand

BITTE BEACHTEN:
  • limitiert auf 10 Plätze
  • Einhaltung des Mindestabstands
  • Maskenpflicht während der gesamten Veranstaltung
  • Teilnahme nur nach vorheriger Reservierung: vor Ort, per Telefon (90239-4313) oder per Mail info@stadtbibliothek-neukoelln.de
  • maximale Dauer der Veranstaltung: 1 Stunde
  • Anwesenheitsdokumentation
  • Besucher*innen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem an COVID-19 Erkrankten hatten oder selbst an einem Infekt der oberen Atemwege leiden, dürfen an der Veranstaltung nicht teilnehmen.
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„England und Amerika sind wie die DDR und die BRD“, weiß Rico – nur, dass zwischen den deutschen Staaten eine Mauer sei, zwischen den anderen die Ostsee. Franzi ist von den einfachen Weltdeutungen des besserwisserischen Nachbarjungen ebenso begeistert wie vom real existierenden Sozialismus, dem sie in der Schule begegnet. Endlich etwas, was ihr Halt gibt, jenseits der ironischen Bemerkungen der Eltern, die einem doch nie alles erzählen, sich über ihre abendlichen Geheimtreffen in der Küche stets in Schweigen hüllen. Erzählen ist sowieso ein Problem. Wem darf man was sagen? Franzi und ihre Freunde verstehen es nicht, und so versuchen sie, von der Teppichstange eines Ostberliner Hinterhofs aus, die Welt auf ihre Weise zu erkunden. Doch dann fällt die Mauer, und alle Gewissheiten stürzen wie Kartenhäuser zusammen. Bis sich am Ende sogar Freundschaften als Trugschluss erweisen. Sehr lebendig und irrsinnig komisch erzählt Lea Streisand von einer kleinen Welt, in die plötzlich die große Geschichte einbricht.

30 Jahre Mauerfall – ein Roman, der den Kindern der Wendezeit eine Stimme gibt

Lea Streisand, geboren 1979 in Berlin, studierte Neuere deutsche Literatur und Skandinavistik. Sie schreibt für die taz und die Berliner Zeitung und hat eine wöchentliche Hörkolumne auf Radio Eins.

Gefördert vom Berliner Autorenlesefonds.

Wann: Donnerstag, 15. Oktober 2020, 18:00 Uhr
Wo: Helene-Nathan-Bibliothek
Eintritt: frei

Kurzstrecke - Neue Berliner Szenen

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 18:00 Uhr

“Kurzstrecke – Neue Berliner Szenen”
Eine Lesung mit Björn Kuhligk

BITTE BEACHTEN:
  • limitiert auf 10 Plätze
  • Einhaltung des Mindestabstands
  • Maskenpflicht während der gesamten Veranstaltung
  • Teilnahme nur nach vorheriger Reservierung: vor Ort, per Telefon (90239-4313) oder per Mail info@stadtbibliothek-neukoelln.de
  • maximale Dauer der Veranstaltung: 1 Stunde
  • Anwesenheitsdokumentation
  • Besucher*innen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem an COVID-19 Erkrankten hatten oder selbst an einem Infekt der oberen Atemwege leiden, dürfen an der Veranstaltung nicht teilnehmen.
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Berlin ist die eigentliche Hauptfigur in den Geschichten und Reportagen von Björn Kuhligk: Er begegnet einem Fußball-Fan auf Krücken, geht zum Kinderarzt und auf ein Industrial-Konzert, ohne vorher zu wissen, was das ist. Er erhält Lebensratschläge von einem Taxifahrer, er schreibt „Geldwäsche“ bei einer Banküberweisung in die Betreffzeile, und am nächsten Tag klingelt sein Telefon. Er geht zu den Orten, an denen Fontane lebte, und sieht nach, was da heute los ist. Er geht durch verlassene Gebäude, in Freibäder, in die letzte ehrliche Bäckerei der Stadt. Er geht zusammen mit Ute Mahler fotografieren, begleitet Rebecca Heims bei den deutschsprachigen Slam-Poetry-Meisterschaften in einem Berliner Club. Und nach einer Lesereise, bei der ein Unwetter alle Züge stoppen lässt, er zu wenig schläft und erkältet ist, kommt er dann doch am Ende mit einem Cabrio als Mietwagen wieder in Berlin an und wird – was denn auch sonst – angeschnauzt.

“Nach Großraumtaxi. Berliner Szenen” erweist sich Björn Kuhligk erneut als „Meister der Kürzestkolumne“ (Erhard Schütz). Er beobachtet, schreibt mit, ist neugierig und offen. Mit Witz und Biss hält er auf liebevolle Art schöne und merkwürdige Alltagsmomente in Berlin fest – zwischen Spandau und Marzahn, zwischen Lankwitz und Reinickendorf. In ihrer Gesamtheit ergeben sie ein Bild der Hauptstadt und ihrer Menschen.

Björn Kuhligk, 1975 geboren, arbeitet als Buchhändler und freier Autor (insbesondere Lyrik und Reiseberichte), ist auch als Herausgeber tätig. Er schreibt regelmäßig Glossen und literarische Reportagen, unter anderem für “zeit online” oder “Das Magazin”. Zudem war er Redakteur der Literaturzeitung “lauter niemand”, leitete von 2006 bis 2009 die Schreibwerkstatt „open poems“ an der literaturWERKstatt Berlin und von 2015 bis 2017 das Lyrik-Schreibzimmer am Literaturhaus Frankfurt. Björn Kuhligk ist Mitglied im P.E.N.-Zentrum Deutschland und hat zahlreiche Stipendien und Preise erhalten, zuletzt den Arno-Reinfrank-Literaturpreis (2018).

Gefördert vom Berliner Autorenlesefonds.

Wann: Donnerstag, 22. Oktober 2020, 18:00 Uhr
Wo: Helene-Nathan-Bibliothek
Eintritt: frei

He, du Glückliche!

Donnerstag, 29. Oktober 2020, 18:00 Uhr

“He, du Glückliche!”
Eine Lesung mit Monika Stenzel und Ulrike Jackwerth

BITTE BEACHTEN:
  • limitiert auf 10 Plätze
  • Einhaltung des Mindestabstands
  • Maskenpflicht während der gesamten Veranstaltung
  • Teilnahme nur nach vorheriger Reservierung: vor Ort, per Telefon (90239-4313) oder per Mail info@stadtbibliothek-neukoelln.de
  • maximale Dauer der Veranstaltung: 1 Stunde
  • Anwesenheitsdokumentation
  • Besucher*innen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem an COVID-19 Erkrankten hatten oder selbst an einem Infekt der oberen Atemwege leiden, dürfen an der Veranstaltung nicht teilnehmen.
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Fast vierzig Jahre nach dem bahnbrechenden Interview-Buch “Guten Morgen, du Schöne” von Maxie Wander befragten die Autorinnen Monika Stenzel und Ulrike Jackwerth ostdeutsche Großmütter, Töchter und Enkelinnen, wie sie heute ihr Leben meistern, was sie glücklich macht, was Heimat für sie bedeutet.

Wie haben sie die umwälzenden gesellschaftlichen Veränderungen nach 1989 erlebt, wie sich in der »westlichen Realität« zurechtgefunden? Und was bedeuten die gesellschaftlichen und biografischen Umbrüche für die nachfolgende Generation?

In spannenden, unterhaltsamen und oftmals berührenden Porträts werden die Frauen und ihre Geschichten vorgestellt, kann man Anteil nehmen an ihren Erfahrungen und Erlebnissen.

Monika Stenzel, geboren in Halle (Saale). Abschluss an der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch”. 1981 stellte sie einen Antrag auf Ausreise und verließ 1984 mit ihrer Familie die DDR. Seitdem lebt sie in Berlin und arbeitete als freie Schauspielerin an verschiedenen Theatern der Republik. 2012 begann sie zu schreiben. “He, du Glückliche!” ist ihre erste Veröffentlichung.

Ulrike Jackwerth, geboren in Wiener Neustadt/Österreich. Schauspielstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst “Mozarteum” in Salzburg. Seit 1984 lebt sie in Berlin, arbeitet als Schauspielerin und Regisseurin an zahlreichen Theatern im deutschsprachigen Raum und seit 2014 auch als Dozentin und Coach für Schauspiel.

1987 begegneten sich Ulrike Jackwerth und Monika Stenzel bei einer gemeinsamen Produktion und arbeiteten seitdem mehrfach erfolgreich zusammen.

Gefördert vom Berliner Autorenlesefonds.

Wann: Donnerstag, 29. Oktober 2020, 18:00 Uhr
Wo: Helene-Nathan-Bibliothek
Eintritt: frei