Biesdorf

Biesdorf

Biesdorf hat, wie auch die benachbarten Ortsteile Kaulsdorf und Mahlsdorf, fast dörflichen Charakter mit vielen Einfamilienhäusern und großzügigen Gartengrundstücken.

  • Ortsteilkarte Biesdorf© GNU
    Lage von Biesdorf im Stadtteil Marzahn
  • Biesdorf Nord - Getreideviertel© Franziska Delenk
    Straße im Getreideviertel
  • Biesdorf Nord© Franziska Delenk
    Einfamilienhäuser in Biesdorf-Nord
  • Biesdorf Nord© Franziska Delenk
    Blick in die Irmfriedstraße
  • Biesdorf Süd© Franziska Delenk
    Häuser an der Nordpromenade
  • Biesdorf Süd© Franziska Delenk
    Schlosspark Biesdorf
  • Biesdorf Süd© Franziska Delenk
    Schloss Biesdorf
  • Biesdorf Süd - Villenkolonie© Franziska Delenk
    Die Herz-Jesu-Kirche in der Fortunaallee
  • Biesdorf Süd - Villenkolonie© Franziska Delenk
    Schwabenplatz
Der Berliner Ortsteil Biesdorf wird begrenzt von der Trasse der Regionalbahn, der Märkischen Allee und Allee der Kosmonauten, der Elisabethstraße, dem Erholungspark Marzahn mit den Gärten der Welt, der Wuhle und der Bezirksgrenze zu Köpenick, die in einer Linie nördlich der Brunnengalerie verläuft. Der alte Dorfanger liegt an der Fernverkehrsstraße nach Frankfurt/Oder. Das spätklassizistische Schloss Biesdorf ist restauriert worden, im angrenzenden Schlosspark finden im Sommer Veranstaltungen statt.

Getreidevirtel, Ringelnatz-Siedlung und Kolonie Daheim

Die S-Bahn-Trasse teilt Biesdorf in einen nördlichen und einen südlichen Teil. In ersterem befindet sich die Oberfeldstraße mit Geschäften des täglichen Bedarfs. Im Umfeld liegen Ein- und Zweifamilienhäuser mit Gärten. So auch das Getreideviertel, dessen Eigenheime bis 1933 gebaut wurden und im Krieg zum Teil beschädigt wurden. Seit 2002 gibt es außerdem den Wohnpark Erntedankweg neben der S-Bahnlinie.

Das Wohngebiet Cecilienstraße im Norden wurde als Teil der Marzahner Großsiedlung Anfang der 1980er Jahre erbaut. In unmittelbarer Nähe liegt die neuere Ringelnatz-Siedlung an der Cecilienstraße und dem Kienberg zwischen Joachim-Ringelnatz- und Hans-Fallada-Straße. Hier gibt es u.a. zwei- bis dreigeschossige Stadtvillen. Die Gegend ist ruhig, durchgrünt und von einem Wasserlauf durchzogen.

Westlich befindet sich die Kolonie Daheim um den Fridolin- und Ingeweg. Sie wurde 1932 erbaut. Geprägt wird die Siedlung von kleinen Haustypen.

Köpenicker Straße, Biesdorf-Center und Paradiessiedlung

Das südliche Biesdorf wird von einer Wohnsiedlung rund um die Köpenicker Straße geprägt mit Häusern aus verschiedenen Epochen, darunter Ein- und Zweifamilienhäuser, Datschen und Landhäuser. Rund um den Elsterwerdaer Platz wurde ein neues Quartier realisiert.

Um das Ortsteilzentrum Biesdorf-Center gibt es sowohl restaurierte denkmalgeschützte Gebäude als auch Neubauten und Reihenhäuser in den Siedlungen Grüne Aue und Habichtshorst sowie der der Paradiessiedlung. Die eigentliche Paradiessiedlung wurde schon in den 1930er Jahren begonnen Sie liegt zwischen U- und S-Bahn sowie dem Blumberger Damm.

Die Schmetterlingswiesen dienen zur Naherholung im Viertel. Hier gibt es auch Spielplatzflächen. Ein Pflanzstreifen trennt die Spielbereiche auf den Schmetterlingswiesen vom neuen Wohngebiet mit Reihen-, Doppel- und Mehrfamilienhäusern, das westlich davon entstanden ist.

Villenkolonie Biesdorf-Süd und Kolonie Biesenhorst

Die Villenkolonie Biesdorf-Süd wurde um die Jahrhundertwende erbaut. Sie befindet sich um den Schwabenplatz zwischen Zimmermann- und Heesestraße, Köpenicker Straße und Wuhle. Nur wenige Häuser sind wirklich Villen, die meisten Häuser sind Einfamilienhäuser. Die Alleen werden von alten Parkbäumen gesäumt. Die Kolonie Biesenhorst ganz im Südwesten des Ortsteils liegt an der Wuhlheide und der Regionalbahnlinie. Sie besteht aus Einfamilienhäusern und einer Kleingartenanlage.

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