Europäischer Wettbewerb

Der Europäische Wettbewerb ist der älteste Kinder- und Jugendwettbewerb in der Bundesrepublik Deutschland und eine der traditionsreichsten Initiativen zur politischen Bildung in Europa. Er besteht seit 1953 und wird seit von den Kultusministerien und Bildungsverwaltungen der Länder, der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Bundesregierung unterstützt.

Die Struktur, die pädagogische Ausrichtung und das Projektmanagement des Europäischen Wettbewerbs orientieren sich an den beschlossenen Qualitätskriterien für bundesweite Schülerwettbewerbe der KMK. Er wird als gesellschaftswissenschaftlicher Wettbewerb von der KMK empfohlen und „als wichtiges Instrument der praktischen Schularbeit über Europathemen“ eingestuft.

Mit seiner Arbeit vermittelt der Europäische Wettbewerb Werte wie Demokratie, Menschenrechte und kulturelle Vielfalt und fördert den konstruktiv-kritischen Umgang mit europäischen Themen und Strukturen.

Der Europäische Wettbewerb motiviert zur kreativen und intellektuellen Auseinandersetzung mit europäischen Themen. Er leistet dies durch altersgerechte und im Schwierigkeitsgrad ausdifferenzierte Aufgabenstellungen, die einen Bezug zur Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen haben. Die freie Methodenwahl, öffentliche Auszeichnungsveranstaltungen und attraktive Preise tragen zum motivierenden Charakter des Wettbewerbs bei.

(Quelle: Präambel zum Europäischen Wetbewerb)

Aktuelles Motto

Der Europäische Wettbewerb konzentriert sich jedes Jahr auf einen neuen Themenschwerpunkt. Das Wettbewerbsjahr 2026/27 steht unter dem Motto „Europa gerecht gestalten: Was kostet die Zukunft?“.

Teilnahme

Für die Teilnahme am Wettbewerb ist eine Registrierung der betreuenden Lehrkraft sowie der Schülerinnen und Schüler und deren Beiträge auf der Webseite zum Europäischen Wettbewerb erforderlich.

Jury

In Februar und März 2027 tagen die Landesjurys und bewerten die eingereichten Beiträge. Hier gibt es erste Preisverleihungen. Ende März 2027 kommt dann eine Bundesjury zusammen, aus Vertretungen aller Bundesländer und Schulformen. Sie sichten die rund 2.000 von den Landesjury weitergeleiteten Beiträge und vergeben rund 500 Preise.

Kontakt für Berlin

Einsendungen sind nach der Registrierung zu senden an:

Europäischer Wettbewerb (z. Hd. M. Barry)
Leibniz-Gymnasium
Schleiermacherstr. 23, 10961 Berlin

Kontakt:
E-Mail: berlin@europaeischer-wettbewerb.de
Telefon: 0163 5113749
Landesbeauftragte: Marly Barry

Einsendeschluss für Berlin ist der 17. Februar 2027

Online-Fortbildungen zur Unterstützung

Es finden vier zentrale Online-Informationsveranstaltungen statt. In 90 Minuten erhalten interessierte Lehrpersonen kompakt alle Informationen zur neuen Runde. Unter dem Motto „Europa gerecht gestalten: Was kostet die Zukunft?“ werden die neuen Aufgaben rund um das Thema Wirtschaft präsentiert. Außerdem wird erklärt, wie Lehrpersonen mit ihrer Klasse oder einzelnen Schülern und Schülerinnen am Wettbewerb teilnehmen können. Im Praxisteil folgen konkrete Beispiele für die künstlerische, literarische, politische oder mediale Bearbeitung. Viele Tipps erläutern, wie die Teilnahme methodisch und inhaltlich in den Unterricht eingebettet werden kann.

Die Veranstaltungen richten sich an Lehrende, die den Europäischen Wettbewerb kennenlernen möchten, ebenso wie an erfahrene Teilnehmende, die Inspirationen für die neuen Aufgabenstellungen suchen. Es werden methodische Beispiele für alle Altersgruppen und Klassenstufen sowie für verschiedene Fachbereiche vorgestellt. Die Teilnehmenden können Fragen stellen und eigene Erfahrungen und Ideen einbringen.

  • Donnerstag, 27. August 2026, 16.30 – 18.00 Uhr
  • Freitag, 25. September 2026, 15.00 – 16.30 Uhr
  • Donnerstag, 29. Oktober 2026, 16.00 – 17.30 Uhr
  • Donnerstag, 26. November 2026, 16.30 – 18.00 Uhr

Zur zentralen Webseite

Kontakt

Der Reg. Bürgermeister von Berlin
Senatskanzlei