EUROCITIES ist mit über 200 Städten das größte europäische Städtenetzwerk. Es ist damit auch eines der wichtigsten Städtenetzwerke. Die deutschen Städte stellen mit 22 Mitgliedern innerhalb des Netzwerkes eine der größten Landesgruppen. Die seit 1986 bestehende Interessenvereinigung der großen europäischen Städte hat zum Ziel, den städtischen Einfluss in europäischen Entscheidungsprozessen zu stärken und die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen den Städten auf einer praktischen Ebene zu unterstützen.
Berlin ist eine weltoffene europäische und internationale Metropole und wird als solche auch von den anderen Mitgliedstädten wahrgenommen. Eine aktive Mitarbeit in dem größten europäischen Städtenetzwerk entspricht diesem Bild. Berlin ist seit Mitte der neunziger Jahre Mitglied in EUROCITIES.
Die Arbeit von EUROCITIES wird in thematisch gegliederten Foren und Arbeitsgruppen geleistet. Dabei geht es vor allem um einen fachlichen Austausch, die Initiierung gemeinsamer Städteprojekte sowie um die politische Interessenvertretung der Städte gegenüber den europäischen Organen. Die Jahresversammlung aller EUROCITIES-Städte findet in wechselnden Mitgliedstädten statt. Einmal jährlich treffen sich auf Arbeitsebene im Rahmen der sog. Cooperation Platform die Ansprechpersonen für das Netzwerk in den Mitgliedstädten (contact officers).
Die Berliner Aktivitäten in EUROCITIES werden durch den Europabereich der Senatskanzlei in enger Abstimmung mit den anderen. Berlin ist derzeit in den Foren Kultur, Wirtschaft, Soziales, Umwelt, städtische Governance und Mobilität aktiv.
Im Rahmen des German Eurocities Dialogue treffen sich die deutschen EUROCITIES-Mitgliedstädte in der Regel zweimal pro Jahr. Ziel dieser Treffen ist ein gegenseitiger Informationsaustausch zu den Aktivitäten der jeweiligen Städte sowie die Abstimmung von Positionen mit Blick auf Entscheidungen, die bei EUROCITIES z.B. im Rahmen der Jahrestagung anstehen. Berlin wird bei den GED-Sitzungen durch das Referat Europaangelegenheiten der Senatskanzlei vertreten.