Auf 430 Hektar verfügt die einzige Galoppanlage für Berlin und Umland über eine Renn-, mehrere Trainerbahnen und Hinderniskurse sowie 380 Pferde. Erhalten sind die 1922 errichtete, 4.000 Zuschauer fassende Haupttribüne sowie das denkmalgeschützte Waagegebäude mit Jockey-Stube.
Vorbilder für die von Carl Bohm gestaltete Anlage waren die Pariser Rennbahnen Chantilly und Longchamp. Mit der Geschichte des Hoppegartens eng verknüpft ist der Union-Klub, der das Gelände 1874 von Heinrich v. Treskow erwarb und hier die wichtigsten deutschen, europäischen und internationalen Flachrennen ausrichtete. Im Zuge der Enteignung des Klubs nach 1945 ging die Geschäftsleitung an den VE-Rennbetrieb Hoppegarten über, ab 1974 an den VEB Vollblutrennbahnen.