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Schiffstouren ab Tegel
Die Dampferanlegestelle Greenwichpromenade liegt am malerischen Tegeler See im Norden Berlins. mehr
Die Gebäude rund um den Tegeler Hafen sind Musterbeispiele der Postmoderne. Entstanden sind die Bauten am früheren Industriehafen im Rahmen der Internationalen Bauausstellung der 80er Jahre.
Der Tegeler Hafen in Berlin-Reinickendorf wurde 1907 gebaut und ein Jahr später eröffnet, um Güter umzuladen. Zu diesem Zweck wurden Bahngleise verlegt und drei große Kräne errichtet. Im Tegeler Hafen konnten bis zu 20 Schiffe gleichzeitig anlegen. Im Zuge des Hafenbaus entstand auch die künstlich angelegte Humboldtinsel. 1972 wurde der Hafenbetrieb eingestellt.
Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung 1987 wurde das Gelände des ehemaligen Industriehafens 1985 bis 1988 mit Wohnhäusern bebaut. Die Planung der postmodernen Bauten übernahmen die Kalifornier Moore, Ruble und Yudell. Es entstanden Wohnhäuser mit zwei bis sieben Geschossen.
Zu den Planungen gehörte auch ein Kulturzentrum, von dem einzig die Humboldtbibliothek verwirklicht wurde. Das Gebäude wirkt auf den ersten Blick wie eine umgebaute Fabrikhalle, ist aber ein Neubau. Ab 2008 wurde auch die künstlich aufgeschüttete Humboldtinsel bebaut.
Aus Hafenzeiten stammt die Tegeler Hafenbrücke. Die rote Stahlbrücke trägt auch den Namen Sechserbrücke. Bis 1922 kostete das Überqueren der Brücke fünf Pfennige Brückenzoll, im Volksmund „Sechser“ genannt.
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Im Bezirk Berlin Reinickendorf stehen mit dem Borsigturm und dem Schloss Tegel vor allem architektonisch interessante Sehenswürdigkeiten. mehr