Die Berliner Oberstufenzentren stellen sich vor
Infos zu den Oberstufenzentren in Leichter Sprache
Bild: Lebenshilfe Bremen e.V. / Stefan Albers
In Berlin können Schüler und Schülerinnen
nach der zehnten Klasse auf eine berufliche Schule gehen.
Zum Beispiel: auf eine Fachoberschule oder
eine Berufsschule.
Sie können dort einen Schul-Abschluss oder
eine Berufs-Ausbildung machen.
Die beruflichen Schulen nennt man in Berlin: Oberstufenzentrum.
Das kurze Wort dafür ist: OSZ.
Die OSZ gehören zur Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin.
An jedem OSZ gibt es andere Schwerpunkte.
Zum Beispiel: Gesundheit, Technik, Wirtschaft, Informatik, Gestaltung oder Soziales.
An einem OSZ mit Schwerpunkt Soziales kann man zum Beispiel eine Ausbildung zum Erzieher machen.
Bild: Lebenshilfe Bremen e.V. / Stefan Albers
Die OSZ in Berlin haben
• eine moderne Ausstattung. Zum Beispiel: Möbel, Computer, Labore oder Werkstätten.
• Lehrkräfte mit einer guten Ausbildung.
• gute Ausbildungen und guten Unterricht.
Alle Menschen sollen an den OSZ gut lernen können.
Das ist uns sehr wichtig.
Darum gibt es zum Beispiel:
• Willkommensklassen für junge Menschen, die erst kurz in Deutschland sind.
• verschiedene Sprachkurse, um Deutsch zu lernen.
An den OSZ in Berlin gibt es 4 verschiedene Bereiche:
Berufs-Vorbereitung
Bild: Lebenshilfe Bremen e.V. / Stefan Albers
Einige junge Menschen wissen noch nicht genau,
welchen Beruf sie lernen wollen.
Sie können ein Jahr eine Berufs-Vorbereitung machen.
In dieser Zeit können sie herausfinden
• was sie gut können.
• was sie gern machen.
• welcher Beruf gut zu ihnen passt.
Die jungen Menschen machen auch
Praktika in einer Firma.
So lernen sie die Arbeit in einer Firma kennen.
Nach einem Jahr Berufs-Vorbereitung sollen sie
eine Berufs-Ausbildung anfangen.
Berufs-Ausbildung
Bild: Lebenshilfe Bremen e.V. / Stefan Albers
Bei einer Berufs-Ausbildung ist es oft so:
Die jungen Menschen arbeiten in einer Firma und
gehen an einigen Tagen zur Berufsschule.
Sie lernen also an 2 Orten.
Das nennt man: duale Ausbildung.
Die Berufsschulen gehören zu einem OSZ.
Es gibt auch Ausbildungen, da geht man nur zur Schule.
Das sind Ausbildungen in einigen kaufmännischen, sozialen, gestalterischen oder technischen Berufen.
Zum Beispiel: kaufmännischer Assistent, Erzieher, Kosmetiker oder Assistent Informatik.
Man macht dann eine vollschulische Ausbildung
an einer Berufsfachschule.
Die Berufsfachschulen gehören zu einem OSZ.
Abitur und Fachabitur
Bild: Lebenshilfe Bremen e.V. / Stefan Albers
An den OSZ kann man Abitur und Fachabitur machen.
Abitur
Am beruflichen Gymnasium kann man in 3 Jahren Abitur machen.
Vielleicht hat jemand schon eine fertige Berufsausbildung?
Dann kann er für 2 Jahre an eine Berufsoberschule gehen und
dort Abitur machen.
Mit dem Abitur kann man an allen Unis studieren.
Fachabitur
Das Fachabitur kann man an Fachoberschulen
nach einem oder 2 Jahren machen.
Es kommt drauf an, was man vorher gemacht hat.
Zum Beispiel: eine Berufs-Ausbildung.
Mit dem Fachabitur kann man
an Fachhochschulen und an einigen Unis studieren.
Weiterbildungen
Bild: Lebenshilfe Bremen e.V. / Stefan Albers
Dieses Angebot ist für Menschen,
die schon in einem Beruf arbeiten.
Sie können an einer Fachschule von einem OSZ
eine Weiterbildung machen.
Es gibt Weiterbildungen für technische und kaufmännische Berufe.
Zum Beispiel: Elektroniker oder Bankkauffrau.
Weiterbildungen können zum Beispiel
auf neue Aufgaben in der Firma vorbereiten.
Oder man lernt in Weiterbildungen,
wie man als Chef arbeiten muss.