Coronavirus in Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,

Bürgerbeteiligung und offener Austausch sind uns als Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen wichtig. Noch wichtiger ist uns aber die Gesundheit der Berlinerinnen und Berliner. Um der Ausbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken, wurden seitens der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in den vergangenen Monaten viele Veranstaltungen verschoben. Davon sind auch Termine in der „Neuen Mitte Tempelhof“ betroffen.

Wir bitten um Ihr Verständnis und wünschen Ihnen weiterhin alles Gute und bleiben Sie gesund!

Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Sonderseite der Senatskanzlei: berlin.de/corona

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Bebauungsplanverfahren

Für das rund 62 ha große Gebiet “Neue Mitte Tempelhof” wurden 2016 bis 2018 vorbereitende Untersuchungen (nach dem Sanierungsrecht) durchgeführt. Ergebnis war ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) für die städtebauliche Neuordnung des Areals („Rochade“). Durch die Standortverlegung der öffentlichen Einrichtungen werden die öffentliche Infrastruktur im Gebiet erneuert und gleichzeitig ein relevantes Wohnbauflächenpotenzial in zentraler Lage aktiviert.
Das ISEK wurde im Juli 2018 vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg beschlossen. Aufgrund des Beschluss des Senats von Berlin im September 2018 ist es verbindliche Grundlage für das Stadtumbaugebiet (heute: „Programm Nachhaltige Entwicklung“) „Neue Mitte Tempelhof“.

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg hat im Juli 2018 mit dem Beschluss über das integrierte Stadtentwicklungskonzept „Neue Mitte Tempelhof“ auch den Beschluss über die Aufstellung des Bebauungsplans 7-82 für einen rd. 10 ha großen Kernbereich am Tempelhofer Damm und an der Götzstraße gefasst.
Durch den Bebauungsplan sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die weitere Umsetzung des mit dem ISEK beschlossenen städtebaulichen Konzeptes geschaffen werden.
Im Jahr 2018 wurde für das Gebiet durch den Senat von Berlin die außergewöhnliche stadtpolitische Bedeutung festgestellt. Aufgrund dessen ist seitdem die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen für die Bebauungsplanung in diesem Bereich zuständig.

Als erster Schritt zur Umsetzung der städtebaulichen Neuordnung ist der Neubau der Polizeidienststelle erforderlich. Daher wurde der Geltungsbereich des Bebauungsplans 7-82 mit Beschluss der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen im August 2019 in die Bebauungspläne 7-82a (Rathausumfeld bis Wohnquartier) und 7-82b (Polizeidienststelle Götzstraße) geteilt.

Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit zum Bebauungsplan 7-82a
Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit zum Bebauungsplan 7-82b

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Bebauungsplan 7-82
Bild: SenSW