Proteus
Bild: ABSORA
Proteus
Das Berliner Unternehmen ABSORA stärkt mit seinem Projekt „Proteus“ die Wettbewerbsfähigkeit der Hauptstadtregion und setzt neue Maßstäbe im nachhaltigen Leichtbau. ABSORA hat das erste adaptive und zu 100 % recycelbare Leichtbaumaterial HSA3 entwickelt. Es ist bei geringem Gewicht extrem steif, absorbiert Luftschall und Vibrationen, glättet Strömungen und kann dank seines revolutionären Herstellungsverfahrens extrem kostengünstig produziert werden.
Ziel von „Proteus“ ist es, dieses Verfahren so weiterzuentwickeln, dass es industriell anwendbar wird. Dazu entsteht ein schnelles, modulares und automatisiertes Fertigungssystem, das nicht nur ABSORA, sondern auch anderen Unternehmen zur Verfügung stehen soll. Es soll eine Schlüsseltechnologie für Mikroperforationen sein, die weltweit wettbewerbsfähig ist und Ausgangspunkt weiterer Innovationen sein kann. Anwendungen ergeben sich unter anderem in den Bereichen:
- Automobilbau (Leichtbau, Akustik),
- Baugewerbe (Raumakustik, Lüftung, Kühlung, Energieeffizienz, Stadtklima),
- Chemie und Pharmazie (Filtration, Dosierung, Katalyse, Kühlung)
- Drohnenentwicklung (Leichtbau, Akustik)
- Energie und Maschinenbau (Leichtbau, Akustik, Kühlung)
- sowie Ernährung und Gesundheit (Akustik, Filtration, Hygiene).
Das Projekt läuft über drei Jahre und wird vom ABSORA-Team unter Leitung des Erfinders Johannes Härle vorangetrieben.