Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat den zweiten Förderaufruf der Bundesförderung Industrie und Klimaschutz (BIK) gestartet. Bis 28. Februar 2026 können Unternehmen Skizzen für neue Projekte einreichen.
Gefördert werden Vorhaben zur dauerhaften Reduzierung prozessbedingter Treibhausgasemissionen in der Industrie (Modul 1, Teilmodule 1 und 3) sowie Projekte zur Nutzung und Speicherung von CO₂ (CCU/CCS, Modul 2). Ziel ist es, energieintensive Industrien auf ihrem Weg zur Klimaneutralität gezielt zu unterstützen.
Das Verfahren ist zweistufig angelegt: In einem ersten Schritt reichen Unternehmen ihre Projektskizzen ein. Auf Basis der Bewertung werden geeignete Vorhaben ausgewählt und in einem zweiten Schritt zur Antragstellung aufgefordert.
Zur Unterstützung der Förderinteressierten bieten das Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI) und der Projektträger Jülich begleitende Online-Workshops zur Skizzeneinreichung an:
Modul 2 „CCU und CCS“
26. Januar 2026, 10:00 bis 12:00 Uhr, online – Anmeldung hier
Modul 1 „Dekarbonisierung der Industrie“
27. Januar 2026, 10:00 bis 12:00 Uhr, online – Anmeldung hier
In den Workshops werden die jeweiligen Fördermodule, der Zeitplan und die Anforderungen an die Projektskizzen erläutert. Zudem werden Praxisbeispiele vorgestellt und Hinweise zur erfolgreichen Einreichung gegeben.
Weitere Informationen zur Bundesförderung Industrie und Klimaschutz sowie zu den Workshops stellt das KEI bereit.