Die Europäische Kommission hat drei neue Finanzierungsmöglichkeiten im Rahmen des Innovationsfonds vorgestellt – insgesamt 5,2 Mrd. Euro aus dem EU-Emissionshandelssystem. Ziel ist es, den industriellen Wandel zu beschleunigen und die Klima- und Energieziele der EU bis 2030 bzw. die Klimaneutralität bis 2050 voranzutreiben.
1. Netto-Null-Technologien (2,9 Mrd. Euro)
Gefördert werden innovative Dekarbonisierungsprojekte – von erneuerbaren Energietechnologien über Energiespeicher bis zu Wasserstoff- und Wärmepumpenlösungen. Erstmals gibt es Bonuspunkte für reine KMU-Projekte.
Die Ausschreibung IF25 NZT kann bis zum 23. April 2026, 17:00 Uhr (MEZ) über das EU Funding & Tenders Portal eingereicht werden.
2. Europäische Wasserstoffbank (1,3 Mrd. Euro)
Die dritte Wasserstoffauktion unterstützt kosteneffizient die Produktion von erneuerbarem oder kohlenstoffarmem Wasserstoff. Projekte erhalten bis zu zehn Jahre lang eine feste Prämie für nachweislich erzeugten Wasserstoff.
Für die IF25 Wasserstoff-Auktion und die IF25 Wärme-Auktion können sich Bieter bis zum 19. Februar 2026, 17:00 Uhr (MEZ) über das EU Funding & Tenders Portal bewerben.
3. Industrielle Prozesswärme (1 Mrd. Euro)
Die erste europaweite Wärmeauktion fördert Technologien wie Wärmepumpen, Elektrokessel, Solarthermie und Geothermie, um fossile Prozesswärme zu ersetzen – ein zentraler Hebel zur Reduktion industrieller Emissionen.
Zusätzlich können Mitgliedstaaten über „Auctions-as-a-Service“ nationale Mittel beisteuern: Deutschland plant 1,3 Mrd. Euro, Spanien 465 Mio. Euro.
Für die IF25 Wasserstoff-Auktion und die IF25 Wärme-Auktion können sich Bieter bis zum 19. Februar 2026, 17:00 Uhr (MEZ) über das EU Funding & Tenders Portal bewerben.
Weitere Informationen finden Sie in der vollständigen Pressemitteilung.