Ein inzwischen 27-jähriger Autofahrer, der im Straßenverkehr den Tod eines 61-jährigen Motorradfahrers verursacht haben soll, muss sich nach einer Anklage der Staatsanwaltschaft Berlin vor dem Amtsgericht Tiergarten wegen fahrlässiger Tötung verantworten.
Am 20. August 2024 gegen 14.30 Uhr bog der Angeschuldigte mit seinem Auto, einem Audi SQ5, von der Glockenturmstraße in die Heerstraße in Richtung Spandau ein und befuhr dort die mittlere Spur der dreispurigen Straße. Nach etwa 110 Metern, kurz vor der Stößenseebrücke, soll der Autofahrer zum Wenden angesetzt haben, ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten. Dabei soll er auf den linken äußeren Fahrstreifen für diese Fahrtrichtung gefahren und mit dem dort fahrenden Motorradfahrer kollidiert sein, der durch die Kollision gestürzt sein soll und über 80 Meter über die Straße rutschte.
Der 61-Jährige erlitt durch den Unfall schwere Verletzungen und verstarb nach ärztlicher Behandlung sieben Tage später in einem Berliner Krankenhaus.
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Polizeimeldungen vom 21.08.2024 und 28.08.2024:
https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2024/pressemitteilung.1478057.php