Anklageerhebung nach tödlichem Verkehrsunfall

Pressemitteilung Nr. 45 vom 20.04.2026

Gegen einen mittlerweile 27 Jahre alten Autofahrer, der am 27. Juni 2024 infolge überhöhter Geschwindigkeit einen 45-jährigen Fahrradfahrer getötet haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Berlin Anklage zum Amtsgericht Tiergarten erhoben. Ihm wird fahrlässige Tötung sowie in Tatmehrheit unerlaubtes Entfernen vom Unfallort vorgeworfen.

Am Tattag soll der Angeschuldigte gegen 21 Uhr mit seinem Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von etwa 70 bis 100 km/h bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h den Müggelheimer Damm in südlicher Richtung in Berlin-Köpenick befahren haben. Auf Höhe der Erwin-Bock-Straße soll er den Fahrradfahrer übersehen und mit ihm frontal kollidiert sein. Der Fahrradfahrer wurde durch den Aufprall in die Luft geschleudert und blieb hinter dem Fahrzeug auf der Fahrbahn regungslos liegen. Der Angeschuldigte soll dann weder die Polizei noch einen Rettungsdienst verständigt haben, sondern vom Unfallort weggefahren sein.

Der 45-Jährige verstarb einen Monat nach dem Unfall im Unfallkrankenhaus Berlin an den Folgen seiner Verletzungen.

Polizeimeldungen vom 28. Juni 2024 und vom 27. Juli 2024:

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2024/pressemitteilung.1461216.php