Gegen einen 26 Jahre alten Mann, der am 29. November 2024 einen mittlerweile 31-Jährigen zu erschießen versucht haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Berlin nun Anklage zum Landgericht Berlin I erhoben. Vorgeworfen wird ihm ein versuchter Heimtückemord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.
Unter einem Vorwand soll der Angeschuldigte den Geschädigten zu einem Treffpunkt in Lankwitz gelockt haben. Dort sollen die beiden Männer dann gegen 1.00 Uhr nachts zusammengekommen sein. Daraufhin soll der 26-Jährige mit einer Schusswaffe drei Schüsse auf den Oberkörper des 31-Jährigen, der sich zu diesem Zeitpunkt keines Angriffes versah, abgegeben und ihn so lebensgefährlich verletzt haben. Ein weiterer beabsichtigter Schuss aus der Nähe in Richtung des Kopfes des Mannes schlug fehl, weil die Waffe versagte. Daraufhin soll der 26-Jährige dem Mann noch zwei Mal mit der Waffe gegen den Kopf geschlagen und ihn dann zurückgelassen haben. Da der Geschädigte selbst noch den Notruf verständigen konnte, konnte sein Leben gerettet werden.
Der Angeschuldigte selbst schweigt zu der Tat und ihren Hintergründen. Er wurde am 15. April 2025 verhaftet und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.
Erstmeldung vom 29. November 2024: Durch Schüsse verletzt – Berlin.de