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Kurz nachgefragt bei: NOT JUST A JEWEL

12.10.2021

Foto von NJAJ; Finalists DTA
v.l.n.r: Vanessa Rexin, Olya Plisko, Susana Gomez und Daria Stepanov

Mit Frauenpower und einer tollen Lösung erreichte NJAJ einen Finalplatz beim diesjährigen Deep Tech Award. Doch wie innovativ ist ihr Produkt wirklich? Wir haben nachgefragt!

Ein herzliches Willkommen! NJAJ ist kurz für NOT JUST A JEWEL. Verratet doch bitte einmal warum nicht nur der Name, sondern auch eure Deep-Tech-Lösung innovativ ist.

Wir verbinden Design und Technik in einem smarten Schmuckarmband für gewaltfreie Selbstverteidigung. Unser Armband ist das erste IoT-fähige Wearable mit integrierter lauter und stiller Alarm Funktionalität am Markt.

Die technischen Innovationen liegen in der Miniaturisierung der Komponenten und in der Entwicklung eines innovativen „Zwei-Wege Auslösemechanismus“. Die Miniaturisierung der Komponenten ist notwendig, um die technischen Anforderungen in ein alltäglich tragbares Schmuckarmband zu integrieren. Um die Zielgröße zu erreichen, werden innovative Lösungen für Mechanik, Elektronik, Antennendesign und Software entwickelt.

Ihr seid ja ein rein weibliches Team, da interessiert es uns natürlich ganz besonders was euch an den Themen IoT und Industrie 4.0 fasziniert?

Die Technologie ermöglichte uns, das erste smarte Schmuckstück dieser Art auf den Markt zu bringen. Dass wir es Menschen mit dieser Technologie ermöglichen können, ganz unabhängig vom Smartphone in einer Notsituation Hilfe zu rufen, ist wahnsinnig inspirierend. Die Technik ermöglicht es uns, vor allem auch mit Blick auf die Zukunft, zusammen mit unseren Nutzer:innen heraus zu finden, welche Funktionalitäten ihnen den größten, weiteren Mehrwert bieten. Ein bisschen nach dem Motto „Alles kann, nichts muss“. Wir können damit unserer Kreativität freien Lauf lassen und großartige Produkte entwickeln.

Umso schöner, dass diese Idee auch Teil des Deep Tech Awards 2021 war. Wie kam es eigentlich zu eurer Teilnahme?

Durch unser Netzwerk. Wir wurden tatsächlich von mehreren unserer Kontakte darauf aufmerksam gemacht. Alle waren davon überzeugt, dass wir uns unbedingt bewerben sollten. Was wir dann auch glücklicherweise getan haben. :)

Was hat euer Unternehmen aus der Pandemie-Zeit gelernt/mitgenommen? Was waren die Herausforderungen für euer Business?

Wir haben gelernt, alle unsere Prozesse auf das Remote Arbeiten abzustimmen. Da wir die Arbeit in unserem Gründerinnen-Team genau zu Beginn der Pandemie gestartet haben, waren wir von Anfang an darauf angewiesen, auch remote als Team gut zu funktionieren. Das war und ist definitiv eine Herausforderung, die wir durch gute Strukturen sehr gut meistern. Allerdings kam die Zeit für den persönlichen Austausch zwischen uns eindeutig zu kurz. Das holen wir jetzt mit regelmäßigen Offline Meetings und Team Events nach.