Der Berliner Deep Tech Award zeichnet* forschungsbasierte, anwendungsorientierte* und erprobte Soft- und Hardware-Produkte aus Berlin aus, die sich durch einen hohen Innovationsgrad sowie ein großes Zukunftspotenzial (Marktfähigkeit) auszeichnen und einen Mehrwert für Anwender:innen/Nutzer:innen schaffen.
Gesucht werden Produkte aus den folgenden fünf Technologie- und
Anwendungsbereichen:
• Advanced Manufacturing
• Bio- & Healthtech
• Künstliche Intelligenz
• Quantentechnologien, Photonik & Mikroelektronik
• Web3 & distributed ledger technologies (DLT)
Weitere Informationen zu den einzelnen Kategorien finden sich unter 3) Kategorien.
Die Auszeichnungen werden an Produkte verliehen, die einen Berlin-Bezug aufweisen. Dies bedeutet, dass die Produkte überwiegend in Berlin entwickelt wurden und das einreichende Unternehmen in Berlin niedergelassen ist.
Zeitablauf:
- 05.01.2026 Bekanntmachung des Wettbewerbsaufrufs und des Starts der Einreichungsfrist
- 13.02.2026 Ende der Einreichungsfrist
- ab 06.04.2026 Bekanntgabe der Nominierten
- 20.05.2026 Bekanntgabe der Preisträger:innen und Preisverleihung
3) Kategorien & Jury
Die Gewinner:innen werden durch eine unabhängige Fachjury gekürt. Für jede Kategorie gibt es eine Jury mit jeweils drei renommierten Expert:innen aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Verbandswesen.
Advanced Manufacturing
Moderne Fertigung und neue Materialien bilden die Basis für Industrien von morgen. Der Fokus liegt auf innovativen Werkstoffen, zirkulären Materialien, additiven Verfahren, automatisierten Produktionsketten und intelligenten Maschinen, die Präzision, Effizienz und Nachhaltigkeit auf ein neues Niveau heben. Ausgezeichnet werden Lösungen, die materialtechnische Durchbrüche oder neuartige Produktionsmethoden in marktfähige
Anwendungen übersetzen – mit klarer Relevanz für Industrie, Energie oder Mobilität.
Jury
Bio- & Healthtech
Durchbrüche in Biotechnologie, Medizintechnik und digitaler Gesundheit haben direkten gesellschaftlichen Einfluss. Anerkannt werden Innovationen, die Diagnostik, Therapie, Prävention oder Versorgung nachhaltig verbessern – von personalisierten Technologien über Bioprozesse bis hin zu smarten Wearables und datengetriebenen Gesundheitslösungen. Entscheidend sind medizinischer Nutzen, wissenschaftliche Fundierung, technische Tiefe sowie das Potenzial, Gesundheitssysteme langfristig zu stärken.
Jury
Künstliche Intelligenz
Die Zukunft der KI liegt jenseits des Hypes – tief in der technologischen Substanz: von Explainable AI (XAI) und Privacy-Preserving Machine Learning bis hin zu Synthetic Data und Cognitive Computing. Wir zeichnen Pioniere aus, die KI nicht als bloßes Feature nutzen, sondern komplexe, forschungsintensive Herausforderungen meistern. Gesucht sind Lösungen, die technologische Robustheit mit radikaler Innovation verbinden und neue
Standards setzen. Entscheidend ist der Sprung vom ‘Proof of Concept’ zur skalierbaren Deep-Tech-Anwendung – made in Berlin für die Welt.
Jury:
- Dr. Theresa Züger, Leiterin des AI & Society Labs am HIIG
- Fabian Westerheide, CEO von Asgard Capital und Veranstalter der Rise of AI Konferenz
- Franziska Weindauer, Geschäftsführerin des TÜV AI.Lab
Quantentechnologien, Photonik & Mikroelektronik
Quantenbasierte Verfahren, photonische Systeme und hochintegrierte
Halbleitertechnologien schaffen neue Dimensionen hinsichtlich Rechenleistung, Sensitivität, Kommunikation und Energieeffizienz. Prämiert werden Entwicklungen, die Quanteneffekte nutzbar machen, Licht präzise kontrollieren oder mikroelektronische Architekturen weiterdenken – etwa in Sensorik, Kommunikation, Chip-Design oder Fertigung. Wichtig sind wissenschaftliche Exzellenz, hohe Umsetzbarkeit und das Potenzial, zentrale Zukunftsmärkte zu prägen.
Jury:
- Dr. Gabrielle Thomas – Group Leader Marketing Menlo Systems GmbH
- Prof. Dr. Markus Krutzik – Head of Joint Lab Integrated Quantum Sensors
(Ferdinand-Braun-Institut)
- Dr. Barbara Wellmann, Director Lead Quantum.Link Deloitte Consulting GmbH
Web3 & distributed ledger technologies (DLT)
Dezentrale Systeme ermöglichen neue Formen digitaler Infrastruktur, von verteilten Netzwerken über Smart Contracts bis hin zu tokenisierten Assets und interoperablen Ökosystemen. Im Rahmen des Deep Tech Awards sollen Projekte gewürdigt werden, die diese Technologien nutzen, um Sicherheit, Transparenz oder digitale Eigentumsmodelle neu zu gestalten. Im Fokus stehen dabei praxisnahe Anwendungen, die Mehrwerte bieten: Lösungen, die reale Probleme adressieren und das Fundament neuer wirtschaftlicher
oder sozialer Modelle legen.
Jury:
- Prof. Dr. Ing. Katarina Krüger- Professorin an der Hochschule für Wirtschaft und Technik Berlin
- Dr. Christoph Haupenthal – Direktor des Instituts für Angewandte Blockchain an der Digital Business University of Applied Sciences
- Regine Haschka-Helmer – CEO der Seedlab GmbH und Co-Founder von Ndini Autonomous AI Agent