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Berlins Konzept für eine Olympia-Bewerbung rechnet mit einem hohen finanziellen Gewinn für die Hauptstadt. Fast alle Sportstätten stehen demnach schon bereit für Sommerspiele. mehr
Eine neue Ausstellung informiert in Berliner U-Bahnhöfen über die Architekturgeschichte der Karl-Marx-Allee.
Die Schau setzt sich mit dem architektonischen Erbe der Nachkriegszeit auseinander, wie das Landesdenkmalamt mitteilte. Gestaltet sind damit die Zugänge der U-Bahnhöfe Schillingstraße und Weberwiese.
Die Ausstellung «Ost West Ost - Berliner Nachkriegsmoderne» beleuchte die Architekturen und Lebenswelten im Gebiet der Karl-Marx-Allee. Sie werfe vergleichende Blicke auf das Hansaviertel und die Nachkriegsmoderne andernorts. In Berlin verdichte sich die Geschichte des 20. Jahrhunderts mit all ihren Brüchen und Widersprüchen wie kaum an einem anderen Ort, teilte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) zur Eröffnung mit.
«Die Karl-Marx-Allee steht exemplarisch dafür: einst Prachtstraße der DDR – und zugleich Erinnerung an die Unfreiheit hinter den Fassaden des Sozialismus. Die Architektur beeindruckt bis heute.» Die Ausstellung helfe, die Geschichte zu verstehen. Gerade, weil viele Jüngere die Teilung Berlins nicht mehr erlebt hätten, sei es wichtig, die Erinnerung wachzuhalten.