Berlin hat der Umweltverschmutzung generell den Kampf angesagt: Die illegale Entsorgung von Müll soll deutlich teurer werden als bisher. Im August brachte der Senat einen neuen Bußgeldkatalog auf den Weg, der drastisch höhere Strafzahlungen vorsieht. Die Zigarettenkippe auf den Boden zu werfen, kostet demnach laut Umweltverwaltung in Zukunft 250 Euro statt bisher 55 Euro. Für nicht entfernten Hundekot oder liegengelassene Hundekotbeutel beträgt das neue Bußgeld 100 bis 350 Euro statt 55 Euro. Für Sperrmüll auf der Straße oder im Wald sollen in Zukunft 1.500 bis 11.000 Euro fällig werden, abhängig von der Menge. Bisher lag die Strafe bei 150 bis 500 Euro. Wann der neue Bußgeldkatalog in Kraft tritt, ist noch offen. Zunächst muss sich der Rat der Bürgermeister damit befassen, ehe der Senat dann einen endgültigen Beschluss fasst.