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Polizeipräsidentin will Messerverbotszonen mit Augenmaß

Eingang zum Görlitzer Park

Der Eingang zum Görlitzer Park.

Die neuen Messerverbotszonen in Berlin werden nach Ansicht von Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel keine vorsätzlichen Angriffe vereiteln.

«Messerverbotszonen können keine Vorsatztaten verhindern», sagte Slowik Meisel dem RBB-Inforadio. Viel mehr sollten Gewalttaten abgewendet werden, die im Streit oft im Affekt begangen würden. 

Drei Waffen- und Messerverbotszonen ab Samstag

Es gehe im Kern darum, Waffen von «bestimmten gewaltaffinen Personengruppen» einziehen zu können und so schwere oder tödliche Verletzungen zu verhindern. Häufig seien es Straftaten «in kriminellen Milieus, bei Trinkern oder auch Drogenabhängigen». Am Görlitzer Park, am Kottbusser Tor und am Leopoldplatz werden ab Samstag dauerhaft Waffen- und Messerverbotszonen eingerichtet. Dort ist es dann verboten, Waffen und Messer aller Art mit sich zu führen.

Polizei soll Ermessensspielraum sinnvoll einsetzen

Slowik Meisel kündigte an, dass die Polizei ihren Ermessensspielraum sinnvoll einsetzen werde. Man werde «die Mutter, die den Apfel schält, natürlich darauf hinweisen, dass sie sich jetzt hier in der Messerverbotszone befindet und diese bitte verlassen soll, und künftig bitte kein Messer mehr mit sich führen soll».

Autor:in: dpa
Veröffentlichung: 11. Februar 2025
Letzte Aktualisierung: 11. Februar 2025

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