Im August hatte die Kulturverwaltung einen Aufruf gestartet, um einen passenden Träger zu finden. Beauftragt mit dem Aufbau der Beratungsstelle wurden die Fachberatungsstelle Ofek gegen Antisemitismus und der Verein Institut für Neue Soziale Plastik, der eigenen Angaben zufolge künstlerische Projekte aus jüdischen Perspektiven entwickeln will. Laut der Kulturverwaltung stehen diesen maximal 550.000 Euro im kommenden Jahr zur Verfügung. Das Geld stammt aus einem Topf für Projekte gegen Antisemitismus und zur Förderung des interreligiösen Dialogs. Zudem unterstützen die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Berlin sowie die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) die Beratungsstelle, wie es weiter hieß.