Dagegen nehme die Vitalität der Eichen - der wichtigsten Laubbaumart in Berlin - seit 2020 ab. 87 Prozent der Eichen zeigen deutliche Schäden, Eichen ganz ohne Schäden konnten gar nicht aufgenommen werden. Bezogen auf 10.000 Bäume sei jährlich mit einem Absterben von 28 Kiefern beziehungsweise 47 Eichen zu rechnen, heißt es im Waldzustandsbericht. Der Zustand anderer Laubbaumarten habe sich laut dem Bericht ebenfalls verschlechtert. Der Anteil mit deutlichen Schäden liege bei 80 Prozent, einem Höchstwert. Im Zuge des Klimawandels sei mit häufigeren Trockenperioden vor allem im Frühjahr und sommerlichen Hitzewellen zu rechnen, heißt es. Daraus entstünden Risiken für das sensible Ökosystem Wald, was bei der Wahl von Baumarten, Herkünften, Standorteignung und durch Pflegemaßnahmen minimiert werden müsse, um stresstolerante und diverse Laubmischwälder zu gestalten.