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Beschäftigte der Verwaltung gründen Regenbogennetzwerk

Regenbogenflagge am Roten Rathaus

Queere Beschäftigte der Verwaltung in der Hauptstadt wollen sich noch besser vernetzen. Eine erste offizielle Versammlung des sogenannten Regenbogennetzwerks der Verwaltung fand am Dienstag statt.

Das teilte die Senatsverwaltung für Arbeit und Soziales mit, die auch für Antidiskriminierung zuständig ist. «Das Netzwerk richtet sich an queere Beschäftigte des Landes Berlin und soll den kollegialen Austausch sowie eine höhere Sensibilität für queere Lebensweisen in der Verwaltung fördern.»

«Vielfalt weiter fördern und sichtbar machen»

Die Entstehung des Netzwerkes wurde federführend von der Finanzverwaltung unterstützt, die für das Landespersonal zuständig ist. Finanzsenator Stefan Evers betonte, die Beschäftigten der Verwaltung seien in ihrer Vielfalt ein Spiegelbild der Stadt. «Mit dem Regenbogennetzwerk der Berliner Verwaltung verdeutlichen wir unseren gemeinsamen Anspruch, diese Vielfalt weiter zu fördern und sichtbar zu machen», so der CDU-Politiker. «Wir haben bereits neue Akzente beim Personalmarketing gesetzt und werden in den kommenden Monaten intensiv an der Weiterentwicklung von Rekrutierung, Willkommenskultur sowie einem neuen Führungskräfteleitbild arbeiten.»

LSBTIQ+ Aktionsplan wird erweitert

Die Initiative für das Regenbogennetzwerk geht zurück auf das Diversity-Landesprogramm und auf den LSBTIQ+ Aktionsplan von 2019 der Initiative «Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt». Dieser Aktionsplan wird den Angaben zufolge derzeit aktualisiert und erweitert. Ein erstes Netzwerktreffen in der Landeszentrale für Politische Bildung mit gut 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hatte es bereits im Juni gegeben.

Autor:in: dpa
Veröffentlichung: 7. November 2023
Letzte Aktualisierung: 7. November 2023

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