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Zweitägiger Warnstreik bei der BVG ab Freitag

Warnstreik in Berlin

Eine Frau geht im Eingangsbereich einer U-Bahnstation an einem Schild vorbei, das auf den Warnstreik bei der BVG hinweist.

Die Gewerkschaft Verdi hat in Berlin zum nächsten Ausstand im Nahverkehr aufgerufen.

Am Freitag und Samstag sollen Busse, Trams und U-Bahnen bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) für 48 Stunden in den Depots bleiben, wie die Gewerkschaft mitteilte. Es ist der zweite Warnstreik in der laufenden Tarifrunde.

S-Bahnen und Regionalbahnen nicht betroffen

"Der Streik beginnt mit der Frühschicht am Freitag und endet mit dem Ende der Nachtschicht Sonntagfrüh", teilte Verdi mit. Die Gewerkschaft hat nicht nur in Berlin, sondern auch in fast allen anderen Bundesländern zu Warnstreiks aufgerufen. Mancherorts dauert der Arbeitskampf lediglich einen Tag. Der von der Deutschen Bahn betriebene S-Bahn- und Regionalverkehr ist nicht betroffen. 

Hohe Nachfrage bei Sharing-Angeboten erwartet

Viele Pendler und Schüler werden auf das Fahrrad oder das Auto ausweichen. In Berlin stehen außerdem zahlreiche Sharing-Anbieter zur Verfügung. Die Nachfrage nach Leihrädern, Mietwagen oder Taxis dürfte insbesondere am Freitag sehr hoch sein. Die BVG verweist auf die Jelbi-Stationen, wo viele Sharing-Dienste gebündelt bereitstehen.

Autor:in: dpa
Veröffentlichung: 24. Februar 2026
Letzte Aktualisierung: 27. Februar 2026

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