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Viel Interesse am Tag der offenen Tür im Roten Rathaus
Politiker hautnah, Blick ins Amtszimmer und mobiles Bürgeramt: Tausende Berliner erkundeten das Rote Rathaus. Was hinter den Kulissen geboten wurde. mehr
Sperrmüll steht in Neukölln auf dem Gehweg am Straßenrand. "Sorry not today" und ein Einhorn sind auf einer Seite eines alten Kühlschranks zu sehen. (Archivbild)
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Die Bußgelder bei illegaler Müllentsorgung sollen die Berliner Bezirke bekommen.
Darauf hat sich der schwarz-rote Senat bei seiner jüngsten Sitzung verständigt. «Wir haben dafür gesorgt, dass es echte Anreize für Bezirke gibt, die Verfolgung zu verstärken», sagte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU).
Seit Anfang November ist ein neuer Bußgeldkatalog in Kraft. Die Bußgelder sind zum Teil deutlich erhöht worden. Schon das Wegwerfen einer Zigarettenkippe kann ein Bußgeld von 250 Euro zur Folge haben. Kritiker hatten bemängelt, hohe Bußgelder allein seien in der Praxis nicht entscheidend. Wegner betonte, er teile diese Einschätzung: «Es ist gut, wenn wir einen Bußgeldkatalog haben, noch besser ist, wenn wir die Müllsünder erwischen.» Deshalb gebe es zum einen mehr Personal für die Ordnungsämter, zum anderen müssten Verstöße tatsächlich geahndet werden.
«Mir war wichtig, dass wir ein Anreizmodell haben, dass Bezirke die Kontrollen hochfahren.» Er sei sich sicher, dass die Bezirke davon auch Gebrauch machten. «Sonst würden sie das Geld auf der Straße liegen lassen.» Der Kampf gegen Müll, Dreck und Verwahrlosung sei berlinweit eine wichtige Aufgabe, sagte Wegner. «Ich gehe davon aus, dass unsere Stadt sauberer wird.»