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Behördensprache soll mithilfe von KI vereinfacht werden
Schluss mit dem Behördendeutsch? Eine neue Software soll der Berliner Verwaltung dabei helfen, verständlicher zu kommunizieren. Was bedeutet das konkret? mehr
Berlin kommt bei der Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele in Fahrt. Den Vorsitz des prominent besetzten Kuratoriums übernehmen der Regierende Bürgermeister Kai Wegner und die Senatorin für Inneres und Sport, Iris Spranger.
«Unser gemeinsames Ziel ist es, die Begeisterung für Olympische und Paralympische Spiele zu entfachen und einen konstruktiven Dialog mit den Berlinerinnen und Berliner zu führen», sagte der CDU-Politiker nach der konstituierenden Sitzung im Roten Rathaus.
Mit den Olympiasiegern Malaika Mihambo und Ronald Rauhe sowie der Paralympics-Siegerin Elena Semechin an der Spitze der sportlichen Vertreter führen das Gremium weitere Persönlichkeiten aus dem Sport, der Kultur, Wirtschaft sowie aus dem Bereich Wissenschaft und Soziales an. Bis Ende September wird sich das Gremium «vier bis fünf Mal» treffen, wie Berlins Olympiabeauftragter Kaweh Niroomand sagte. Dass Berlin jetzt die Einwohnende auf die Spiele einstimmen wird, sieht Wegner als «genau richtigen Zeitpunkt» an. «Ich habe in den letzten Wochen viel gelesen, wir seien zu spät: Das ist absoluter Quatsch. Erst Anfang Juni wird der DOSB die Bewerbung bewerten. Wir sind genau richtig», sagte Wegner. Vor allem mit der internationalen Strahlkraft, die bei der Bewerbung mit 40 Prozent bewertet wird, sehen Wegner und Spranger für Berlin einen großen Vorteil gegenüber den Mitbewerbern.