NEU: Hebammen in landeseigenen Unterkünften für Geflüchtete im Einsatz

21.11.2017 11:00

Gruppenbild der vom LAF engagierten Hebammen
Bild: LAF

Ab Januar 2018 startet das LAF eine ergänzende Schwangerenversorgung durch Hebammen in Unterkünften für Geflüchtete des Landes Berlin. Die Hebammen sollen geflüchtete Frauen und ihre Neugeborenen durch Vor- und Nachsorge unterstützen.

Dazu hat das LAF mit sieben ausgewählten Hebammen zunächst befristet auf ein Jahr einen Rahmenvertrag geschlossen.Sie werden in folgenden Bezirken mit besonders hohen Zahlen von Geflüchteten in Unterkünften Schwangere und junge Mütter (Wöchnerinnen) versorgen:

  • Lichtenberg
  • Marzahn-Hellersdorf
  • Pankow
  • Spandau
  • Tempelhof-Schöneberg

Die Hebammen arbeiten selbstständig und eigenverantwortlich. Sie stimmen ihre Einsatzzeiten und -orte mit den Heimleitungen bzw. den Sozialarbeitenden der Unterkünfte ab. Sie rechnen ihre Leistungen im Rahmen eines vertraglich vereinbarten Stundenkontingents direkt mit dem LAF ab.

Das Projekt soll das Gesundheitssystem in der Schwangerenversorgung entlasten sowie die existierenden Maßnahmen der Bezirke in diesem Bereich ergänzen. Verantwortlich ist das Referat Medizinische Versorgung im LAF.