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Jürgen Henschel. Fotochronist im geteilten Berlin

Straßenszene in Schöneberg aus dem Jahr 1967. Im Hintergrund ist der Sportpalast zu sehen, der 1973 abgerissen wurde. Foto: Jürgen Henschel, Archiv Museen Tempelhof-Schöneberg – Straßenszene in Schöneberg aus dem Jahr 1967

Straßenszene in Schöneberg aus dem Jahr 1967. Im Hintergrund ist der Sportpalast zu sehen, der 1973 abgerissen wurde. Foto: Jürgen Henschel, Archiv Museen Tempelhof-Schöneberg – Straßenszene in Schöneberg aus dem Jahr 1967

Als politisch engagierter Chronist fotografiert Jürgen Henschel (1923–2012) Protestkultur, Stadtumbau und Alltag in West-Berlin. Das ikonische Foto des sterbenden Benno Ohnesorg ist sein berühmtestes Bild.

Henschel arbeitet ab 1967 als Pressefotograf für die Zeitschrift »Die Wahrheit« der Sozialistischen Einheitspartei Westberlins (SEW), die von der DDR-Staatspartei SED finanziert und angeleitet wird. Die SEW ist in Henschels Fotos präsent, spielt im politischen Leben West-Berlins aber kaum eine Rolle.

Im Archiv der Museen Tempelhof-Schöneberg finden sich etwa 23.000 Negative von Jürgen Henschel, der auch als »Mann mit der Leiter« bekannt ist. Zum 100. Geburtstag des Fotografen zeigt das Schöneberg Museum 100 seiner Schwarz-Weiß-Aufnahmen von 1953 bis 1990. Sie erzählen Berlingeschichte und spiegeln den Zeitgeist der geteilten Stadt.

Laufzeit: Fr, 17.11.2023 bis So, 02.06.2024

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