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Cassirer für Familien: Man steht da und staunt

Zur Sonderausstellung „Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus"

Wo kauft man eigentlich Kunst? Zum Beispiel in einer Galerie bei einem Kunsthändler. Paul Cassirer war vor 100 Jahren Kunsthändler in Berlin und hat hauptsächlich impressionistische Kunst präsentiert und verkauft. Es liebte diese Kunst und tat alles, um sie seinen Kunden schmackhaft zu machen. Schaut euch gemeinsam die Bilder von Monet, van Gogh oder Liebermann an. Was begeistert die Menschen damals und heute daran? Eine Führung zum gemeinsamen Staunen Fragenstellen, Beobachten und Austauschen im Museum.

Teilnahmegebühr inklusive Eintritt: 15 € pro Familie (2 Personen), 20 € pro Familie (ab 3 Personen)Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Online-Buchung erforderlich.Treffpunkt: Information

Preis: 15,00 ۩

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Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus

Die Alte Nationalgalerie würdigt im Jahr 2026 mit Paul Cassirer (1871–1926) einen der wichtigsten Kunsthändler seiner Zeit.

  • Auguste Renoir, Im Sommer, 1868

    Auguste Renoir, Im Sommer, 1868

  • Edgar Degas, Die Orchestermusiker, 1872

    Edgar Degas, Die Orchestermusiker, 1872

  • Édouard Manet, Le Déjeuner, 1868

    Édouard Manet, Le Déjeuner, 1868

  • Claude Monet, Sommer, 1874

    Claude Monet, Sommer, 1874

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Der in Berlin ansässige Paul Cassirer leistete mit mehreren hundert Ausstellungen in seiner Galerie einen entscheidenden Beitrag zur Verbreitung des französischen Impressionismus in Deutschland. Künstler wie Edgar Degas, Paul Cézanne, Édouard Manet, Claude Monet, Auguste Renoir und Vincent van Gogh erlangten durch ihn erstmals größere Aufmerksamkeit im deutschsprachigen Raum. Mit der Präsentation ihrer Werke prägte Cassirer die deutsche Kulturlandschaft nachhaltig und stieß leidenschaftlich geführte Diskussionen in der Öffentlichkeit an. Zahlreiche Schlüsselwerke fanden durch seine Vermittlung Eingang in bedeutende deutsche Sammlungen und Museen, darunter auch in die Bestände der Nationalgalerie.

Cassirer beschränkte sein Engagement nicht allein auf die Vermittlung französischer Kunst. Er setzte sich ebenso für den deutschen Impressionismus ein und unterstützte die Berliner Secession, hier Künstler wie Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt. Gleichzeitig förderte er mit Ferdinand Hodler und Edvard Munch bedeutende Wegbereiter der klassischen Moderne, während mit Ernst Barlach, Ernst Ludwig Kirchner und Paula Modersohn-Becker auch die junge Avantgarde Eingang in das Programm seiner Galerie fand.

Die Ausstellung "Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus" (Installationsansichten) zeigt entlang von über 100 herausragenden Werken des Impressionismus und der klassischen Moderne das beeindruckende Engagement Paul Cassirers für die Kunst.

Highlight: Diese Schau ist eine der Top-Ausstellungen 2026 in Berlin. 

Laufzeit: Fr, 22.05.2026 bis So, 27.09.2026

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