Rokokowelten

Neupräsentation der Porzellan- und Fayencesammlung

Das 18. Jahrhundert war das Jahrhundert des Porzellans. Unter Fürsten, Aristokraten und vermögendem Bürgertum war man regelrecht süchtig nach dem „weißen Gold“, man sprach von der „maladie de porcelaine“.

Bild 1
  • Die Kaffeetrinkerin (Detail), Ludwigsburg, Johann Christian Wilhelm Beyer, Porzellan
    © Kunstgewerbemuseum / Saturia Linke

    Die Kaffeetrinkerin (Detail), Ludwigsburg, Johann Christian Wilhelm Beyer, Porzellan

  • Musizierende Gesellschaft (Detail), Fulda, um 1770, Porzellan
    © Kunstgewerbemuseum / Saturia Linke

    Musizierende Gesellschaft (Detail), Fulda, um 1770, Porzellan

  • Kleine Platte in Fächerform (Detail), Delft, „De Grieksche A“, Samuel van Eenhorn, Fayence
    © Kunstgewerbemuseum / Saturia Linke

    Kleine Platte in Fächerform (Detail), Delft, „De Grieksche A“, Samuel van Eenhorn, Fayence

  • Chinese mit Tschinellen (Detail), Königliche Porzellanmanufaktur Berlin, Friedrich Elias Meyer, um 1768 Porzellan mit Aufglasur- und Goldmalerei
    © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Fotostudio Bartsch, Berlin

    Chinese mit Tschinellen (Detail), Königliche Porzellanmanufaktur Berlin, Friedrich Elias Meyer, um 1768 Porzellan mit Aufglasur- und Goldmalerei

  • Vase mit chinesischen Figurenszenen, Delft, „Het Moriaenshooft“, Rochus Jacobsz Hoppesteyn, um 1686/90
    © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Stephan Klonk, Public Domain Mark 1.0

    Vase mit chinesischen Figurenszenen, Delft, „Het Moriaenshooft“, Rochus Jacobsz Hoppesteyn, um 1686/90

  • Kandelaber, sog. Elefantenleuchter, Detail, Kgl. Porzellanmanufaktur Meißen, Johann Joachim Kaendler, Johann Benjamin Thomae, Porzellan, um 1735
    © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Stephan Klonk, Public Domain Mark 1.0

    Kandelaber, sog. Elefantenleuchter, Detail, Kgl. Porzellanmanufaktur Meißen, Johann Joachim Kaendler, Johann Benjamin Thomae, Porzellan, um 1735

  • Schale mit gelbem Tiger und Schachbrettmuster, Detail, Königliche Porzellanmanufaktur Meißen, um 1740
    © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Saturia Linke, Public Domain Mark 1.0

    Schale mit gelbem Tiger und Schachbrettmuster, Detail, Königliche Porzellanmanufaktur Meißen, um 1740

Wer sich das exklusive Porzellan nicht leisten konnte, griff zur Fayence, um seine Tafeln, Konsolen, Kaminsimse und Kommoden zu schmücken.

In der Ausstellung gibt es verschiedene Themenfelder:

Wie verlief der Weg des Porzellans von Asien nach Europa? Inwieweit spiegeln sich in der Porzellan- und Fayencekunst die aristokratischen Lebensweisen des Rokoko wider? Welche gestalterischen Besonderheiten gab es, und wie waren die Herstellungstechniken?

Dass Porzellan bis heute für Gestalterinnen und Gestalter aktuell ist, wird exemplarisch unter dem Aspekt „Porzellan und 3 D Druck“ beleuchtet.

Das Kunstgewerbemuseum arbeitet kontinuierlich an der Neupräsentation seiner Bestände, der Vielfalt der Sammlungsteile entsprechend in unterschiedlichen Formaten. Die europäischen Porzellane und Fayencen des 18. Jahrhunderts bilden einen Kernbereich des Museums und sind von herausragender Qualität. Ihre Neupräsentation innerhalb des historischen Rundgangs grenzt direkt an das 2014 neu eingerichtete Kabinett mit Mode und Accessoires des Rokoko, so dass sich hier viele Querbezüge ergeben.

Laufzeit: seit März 2019

Preisinformationen: Museumskarte Kunstgewerbemuseum. Kulturforum alle Ausstellungen: 16,00 €

Preis: 8,00 €

Ermäßigter Preis: 4,00 €

Informationen zum ermäßigten Preis: Kulturforum alle Ausstellungen: 8,00 €

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