Cottbus: Die fürstliche Parkstadt am Rand des Spreewaldes

Cottbus: Die fürstliche Parkstadt am Rand des Spreewaldes

Die Stadt Cottbus in Brandenburg ist eine kleine Perle nahe des Spreewaldes: mit historischer Altstadt, Museen und dem berühmten Park Branitz.

  • Altmarkt Cottbus© dpa
    Der Altmarkt in der Innenstadt von Cottbus.
  • Cottbus: Altmarkt© picture-alliance / dpa
    Die Bürgerhäuser des Cottbuser Altmarktes und die Oberkirche St. Nikolai mit dem 53 Meter hohen Kirchturm bei Regenwetter.
  • Die Stadthalle Cottbus© dpa
    Die Stadthalle ist der Schauplatz des Filmfestivals.
  • Staatstheater Cottbus© dpa
    Staatstheater Cottbus
  • Kunstmuseum Dieselkraftwerk in Cottbus© dpa
    Kunstmuseum Dieselkraftwerk in Cottbus
  • Cottbus: Carl-Blechen-Carre© picture-alliance/ dpa
    Innenansicht des 2008 errichteten Einkaufs-Centers "Carl-Blechen-Carre" in der Cottbuser Innenstadt.
  • Cottbus: Weihnachtsmarkt auf dem Altmarkt© picture-alliance/ dpa
    Blick von oben auf den abendlichen Weihnachtsmarkt mit den Bürgerhäusern.
Cottbus, die zweitgrößte Stadt Brandenburgs und "Hauptstadt" der Niederlausitz, wurde im 12. Jahrhundert gegründet. Einst Mittelpunkt der Kohle- und Energiewirtschaft der DDR, ist Cottbus heute für seine Parks bekannt. Auch als Ausgangspunkt für Erkundungen im Spreewald eignet sich die Lausitzstadt sehr gut.

Fürst-Pückler-Park Branitz

Der Fürst-Pückler-Park Branitz mit seinen Pyramiden und dem barocken Schlossensemble zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Hermann Fürst von Pückler-Muskau, einer der talentiertesten Landschaftsarchitekten des 19. Jahrhunderts, ließ in den Jahren 1846 bis 1871 dieses einmalige Gartenkunstwerk vor den Toren der Stadt entstehen. Highlights im Branitzer Park sind die Mondberge, die Wolfsschlucht und die Pyramiden. Die Wasserpyramide wurde 1856/57 errichtet und befindet sich inmitten eines Sees. Im Inneren des Tumulus befinden sich die Grabstätten des Fürsten und seiner bereits 1854 verstorbenen und nach seinem Tode umgebetteten Frau und Lebensgefährtin Lucie von Pückler-Muskau.

Sehenswürdigkeiten in Cottbus

Zentraler Punkt der schönen Cottbuser Innenstadt ist der Altmarkt mit seinen barocken Bürgerhäusern und der Oberkirche St. Nikolai mit dem 53 Meter hohen Kirchturm. Im Advent strahlt die Altstadt im Lichterglanz, und der Weihnachtsmarkt mit der zwölf Meter hohen Pyramide aus Holz ist in der ganzen Region bekannt. Weitere Sehenswürdigkeiten in Cottbus sind der Spremberger Turm, das aufwendig restaurierte Schloss des Fürsten sowie das Staatstheater Cottbus. Das Große Haus am Schillerplatz ist ein einzigartiger Jugendstil-Theaterbau.

Museen in Cottbus

Das Apothekenmuseum am Altmarkt präsentiert Einrichtungen und Exponate verschiedener Lausitzer Apotheken und gibt Einblick in die Arbeit der Apotheker in den vergangenen 250 Jahren. Das Wendische Museum in der Mühlenstraße widmet sich der Kultur der Sorben.
Das Kunstmuseum Dieselkraftwerk auf Mühleninsel ist auf zeitgenössische Kunst spezialisiert. In den späten 1920er Jahren wurde das Gebäude vom Berliner Architekten Werner Issel entworfen, seit 2008 ist das Industriedenkmal ein Domizil für moderne Kunst.

Filmfestival Cottbus

Jedes Jahr im November findet das FilmFestival Cottbus - das Festival des osteuropäischen Films statt. Dabei werden aktuelle Spielfilme des gesamten mittel- und osteuropäischen Raumes präsentiert. Das seit 1991 bestehende Festival hat sich bei Cineasten und Fachpublikum längst zu einer Institution entwickelt.

Informationen

Cottbus auf der Karte:

Anreise:

Mit der Bahn: Der Regionalexpress RE2 fährt jede Stunde von Berlin nach Cottbus.

Mit dem Auto: Autofahrer nutzen die Autobahnen A13 und A15 von Berlin nach Cottbus.

Fotostrecken:

  • Altmarkt Cottbus© dpa
    Cottbus
  • Peitzer Teichlandschaft© picture-alliance/ dpa
    Niederlausitz
  • Frühling im Spreewald© picture alliance / dpa
    Der Spreewald
Filmfestival Cottbus in der Stadthalle Cottbus
© dpa

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03. bis 08. November 2020

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Veranstaltungen in Cottbus

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| Aktualisierung: 13. Mai 2020